Beschluss: einstimmig

Abstimmung: Ja: 0, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

Punkt : 5

Vorlage 14/2045-00

Beitritt der Stadt Emden zum Verein "Wachstumsregion Ems-Achse"

 

Beschluss:

1.         Die Stadt Emden tritt dem zu gründenden Verein „Wachstumsregion Ems-Achse“ bei.

 

2.         Als Vertreter der Stadt Emden im Verein wird Herr Oberbürgermeister Brinkmann benannt.

 

 

Herr Brinkmann  verweist auf die in der Vorlage mitgeteilte Begründung zu diesem Thema und gibt anhand einer Power Point - Präsentation, die unter www.emden.de, im Ratsinformationssystem einsehbar ist, Informationen zu diesem Thema.

 

Die Stadt Emden möchte sich mit den unter Punkt 5 genannten Gebietskörperschaften an der „Wachstumsregion Ems-Achse“ beteiligen und hier das Aufgabenfeld der Logistik übernehmen. Mit diesem Zusammenschluss beabsichtige man ein Gegengewicht zu den Metropolen Hannover und Bremen-Oldenburg-Wilhelmshaven-Wesermarsch zu schaffen. Natürlich habe diese Vereinigung auch etwas mit der Neuverteilung der EU-Fördermittel zu tun, die ab 2007 ihren Schwerpunkt ändern und mehr auf die Förderung von Regionen legen werde.

Im April solle der Verein gegründet werden. Ziel dieses strategischen Verbundes sei es, die Regionen entlang der Ems und der Autobahn A-31 als leistungsfähige Wirtschafts- und Verkehrsader auszubauen. Unterstützung erhielten sie von den Industrie- und Handelskammern für Ostfriesland und Papenburg sowie Osnabrück und Emsland und der Handwerkskammer Ostfriesland.

Jede Gebietskörperschaft habe einen eigenen wirtschaftlichen Schwerpunkt. Der Landkreis Aurich stehe für den Sektor Energie, Wittmund für Tourismus, Leer für die maritime Verbundwirtschaft, das Emsland für den Fahrzeug- und Maschinenbau und die Grafschaft Bentheim für die Kunststoffproduktion/Bauwirtschaft.

Emden habe mit dem Bereich Logistik einen Bereich gewählt, in dem es im wahrsten Sinne etwas „bewegen“ könne. Der Hafen, die Werften, Volkswagen und andere Unternehmen hätten umfangreiche Kompetenzen auf dem Sektor Logistik. Ein großes Potenzial sei  auch im Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals zu sehen, der neben der A-31 „der zweite Lebensnerv zum Ruhrgebiet“ sei. Nach allen Prognosen nehme der Verkehr auf dieser Wasserstraße zu. Das Spektrum reiche hier hin bis zu Containerschiffen und Autotransportern. Der Ausbau müsse deshalb forciert werden.

Er weist auch darauf hin, dass die Wirtschaft für die Ems-Achse eine Bedeutung haben werde. „Sie soll den Hut aufhalten und sagen, was wichtig ist.“ Folgerichtig sei es deshalb, dass die Geschäftsführung der „Wachstumsregion Ems-Achse“ mit einer Person aus der Wirtschaft besetzt werden soll.

 

Herr Bolinius begrüßt diesen Zusammenschluss und ist für einen Beitritt.

 

 

Ergebnis:

einstimmig