Beschluss: Kenntnis genommen.

Abstimmung: Ja: 0, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

Herr Docter erläutert die Ziele und den Verlauf der Mehrfachbeauftragung. Das Gremium, das sich am 14.06.06 die Präsentation der Ergebnisse angeschaut habe, habe sich einstimmig für den Entwurf der scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf, entschieden. Auch das Netzwerk „Kinder in Bewegung“ habe sich positiv zu diesem Entwurf geäußert.

Da an diesem Tag zwei Ausschüsse tagen würden, sei von der Verwaltung keine Beschlussvorlage, sondern eine Mitteilungsvorlage vorgelegt worden. In Abhängigkeit von dem Sitzungsergebnis solle eine Beschlussvorlage für die Verwaltungsausschusssitzung am 17.07.06 vorbereitet werden. Die Verwaltung solle dann mit der Durchführung der weiteren Planung sowie dem Ausarbeiten eines Finanzierungsvorschlags beauftragt werden.

 

Herr Sachse erläutert anschließend den Entwurf der scape Landschaftsarchitekten.

 

Im Anschluss an den Vortrag macht Herr Docter darauf aufmerksam, dass bei der weiteren Planung auch die Anmerkungen und Empfehlungen aus dem Gremium vom 14.06.06 berücksichtigt werden sollten. Des Weiteren müsse immer beachtet werden, dass es sich bei der Deponie um eine technische Anlage handle. Bezüglich der Namensfindung für den neuen Landschaftspark verweist Herr Docter auf einen Bürgerwettbewerb, der noch durchgeführt werden solle.

Die Kosten für die Umsetzung des Vorschlags der scape Landschaftsarchitekten würden sich auf ca. 1,1 Mio. Euro belaufen. Aber einige Vorarbeiten könnten eventuell aus den Mitteln für die Rekultivierung der Deponie finanziert werden. Die Arbeiten für die Nachnutzung müssten dann nach und nach umgesetzt werden.

 

Herr Bongartz und Herr E. Bolinius äußern sich positiv zur Mehrfachbeauftragung und dem hier vorgeschlagenen Gestaltungsentwurf.

 

Herr E. Bolinius erkundigt sich nach dem weiteren Vorgehen bezüglich der städtischen Gremien.

 

Herr Schulze befürwortet ebenfalls den Gestaltungsvorschlag. Er möchte jedoch wissen, wie die 1,1 Mio. Euro finanziert werden sollten, wer später die Pflege- und Unterhaltungskosten zu tragen habe und wie mit Vandalismus oder Missbrauch der Anlage umgegangen werden solle.

 

Herr Docter sagt mit Bezug auf die Frage von Herrn E. Bolinius, zunächst solle eine Vorlage im Verwaltungsausschuss beschlossen werden. Dann könne die Planung weiter vorangetrieben und von der Verwaltung ein Konzept zur finanziellen Umsetzbarkeit erstellt werden.

 

Auf die Fragen von Herrn Schulze antwortet Herr Docter, für die Pflege der Deponie sei nach der Sicherung weiter der BEE zuständig, unabhängig von der Gestaltung. Die Unterhaltung der technischen Anlage werde aus dem Gebührenhaushalt finanziert.

Der Schutz gegen Vandalismus sei ein sehr großes Problem, das auf allen öffentlichen Flächen bestehe. Es sei auf jeden Fall nicht möglich, überall einen Sheriff hinzustellen. Es sei jedoch auch nicht richtig, die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht durchzuführen, weil sich einige wenige Mitbürger falsch verhalten würden. Die technischen Anlagen, wie zum Beispiel der Ofen würden auf jeden Fall gesondert geschützt. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es jedoch nicht.

 

Herr Andersson ergänzt, dass auch die Kosten für die Unterhaltung der Anlage im Finanzkonzept dargestellt werden sollten.