Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Kühl trägt vor, im Herbst 2006 sei das Landesprogramm „Familie mit Zukunft – Kinder bilden und betreuen“ bereits im Ausschuss vorgestellt worden, da es zu diesem Zeitpunkt neu aufgelegt worden sei. Das Programm beinhalte u. a. die Verbesserung der Betreuung für unter Dreijährige durch Ausbau der Tagespflege, die Verbesserung der frühkindlichen Bildung, die Verbesserung der Vereinbarung von Familie und Beruf sowie die Verbesserung der Vernetzung von Betreuungsangeboten. Im Dezember 2006 habe das Land Niedersachsen die entsprechenden Richtlinien veröffentlicht, die nunmehr im Wesentlichen die Verbesserung der quantitativen und qualitativen Angebote im Bereich der Kindertagespflege insbesondere für unter Dreijährige beinhalte. Eine der bereits genannten Bereiche würden demnach in diesen Richtlinien nicht mehr ausdrücklich genannt. Dennoch könnten mit dem Landesprogramm Maßnahmen gefördert werden, wie es auch in der Vorlage aufgeführt sei.

 

Weiter führt er aus, bereits im Herbst seien alle Einrichtungen angeschrieben worden. Daraufhin seien einige Antworten eingegangen. Nunmehr sollen die aktuellen Richtlinientexte auch noch einmal an die Träger geschickt werden. Bestandteil der Förderung sei, eine maximale Summe zu bekommen. Die werde nach den Geburten aus dem Jahre 2005 berechnet und läge bei der Förderungssumme von knapp 110.000 €. Da die Kommunen diese Projekte mit mindestens 50 % gegenfinanzieren müssten, seien nach Abstimmung der Fraktionen 120.000 € in den Haushalt als Gegenfinanzierung eingestellt worden.

 

Frau Risius bedankt sich für den Bericht und bemerkt, ihre Fraktion sei erfreut darüber, dass sich die Fraktionen insgesamt vorbehaltlich weitere Beratungen entschlossen hätten, 120.000 € als Gegenfinanzierung in den Haushalt einzustellen, sodass das Programm in Emden laufen könne.

 

Herr Schild erkundigt sich nach den Öffnungszeiten der Kindertagesstätten. Seiner Ansicht nach seien diese nicht elternfreundlich.

 

Herr Kühl entgegnet, jede Einrichtung biete Sonderöffnungszeiten an. Dazu würden neben einem Drittel aller Einrichtungen über eine Mittagsbetreuung verfügen und eine mindestens sechsstündige Öffnungszeit anbieten. Einige wenige Ganztagseinrichtungen würden auch bis 17:00 Uhr geöffnet sein. Abschließend stellt er fest, die klassische Betreuung von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr würde es einfach nicht mehr geben.