TOP Ö 7: Vermehrtes Aufkommen von Ratten, - Antrag der CDU-Fraktion vom 22.01.2007

Beschluss: Kenntnis genommen.

Ergänzend zur Mitteilungsvorlage berichtet Herr Dr. Kleiminger,  dass die Beköderung zur Bekämpfung der Population intensiv beobachtet werde. Kontrollen der letzten zwei Monate bis einschl. 16.04.2007 hätten gezeigt, dass alle 14 Tage die befüllten Kästen leergefressen waren. Untersuchungen hätten ergeben, dass es dort eine große Rattenpopulation geben müsse. Das Gelände sei derart unübersichtlich, dass die Bekämpfung bisher erfolglos geblieben sei. Das größte Problem stellten die bodendeckenden Pflanzen und  die vielen wuchernden Brombeersträucher dar. Diese böten den Tieren einen guten Unterschlupf. Ohne eine Grundsanierung sei die Lösung des Problems nicht möglich. Wegen der aktuellen Setz- und Brutzeit können die Pflanzen und Sträucher zurzeit aber nicht beseitigt werden.  Weiter verweist Herr Dr. Kleiminger auf den neu aufgelegten Leitfaden zur Rattenbekämpfung des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

 

Unverständnis äußert Herr Odinga darüber, dass bei einem so gravierenden Rattenbefall die bodendeckenden Pflanzen und Brombeersträucher noch immer nicht entfernt seien. Trotz des Umwelt- und Tierschutzes dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass Ratten Überträger  gefährlicher Krankheiten seien.

 

Herr Lutz bemerkt vor diesem Hintergrund, dass es von elementarer Bedeutung sei, Abfälle korrekt zu entsorgen und nicht etwa in der Natur abzulagern. Da der letzte Winter mild gewesen sei hätten sich die Ratten ungestört vermehren können.

 

Herr Bongartz schlägt vor, den Wildwuchs zu entfernen und die Fläche zu schottern und Parkplätze zu schaffen. Diese seien in der Nähe des neuen Verwaltungsgebäudes im übrigen dringend nötig.

 

Herr Stolz ist entschieden gegen eine weitere Versiegelung von Böden in der Innenstadt. Wenn der Bereich umgestaltet werden müsse, plädiere er für blühende Pflanzen; verschottern sei genau das Falsche.

 

Herr Lutz stellt klar, dass die Ratten nachhaltig bekämpft werden müssten aber auch der Umweltschutz müsse Berücksichtigung finden. Infektionen, die durch Ratten übertragen werden könnten, dürften nicht unterschätzt werden.  Die Verwaltung werde unverzüglich eine Lösung erarbeiten.