Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Reibe gibt anhand einer PowerPoint-Präsentation einen Zwischenbericht und einen Ausblick über die Arbeit im Kulturbunker. Diese Präsentation ist im Internet im Ratsinformationssystem unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Meinen bedankt sich für die Ausführungen und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Fooken fragt bezüglich des Mehrgenerationenhauses, ob es in Wybelsum schon einen neuen Sachstand gäbe.

 

Herr Sprengelmeyer entgegnet, es handele sich um ganz unterschiedliche Ansätze, die nicht miteinander zu vergleichen seien. Das hier vorgestellte Mehrgenerationenhaus sei keine Wohnung, sondern ein ganz anderes Projekt. Zum Mehrgenerationenwohnen in Wybelsum gäbe es allerdings zurzeit auch keine neuen Erkenntnisse.

 

Herr Lutz bemerkt, der Grund, warum es nicht weiterverfolgt werde, sei der Antrag gewesen, 2,5 Mio. € in den Haushalt einzustellen. Dieser Antrag sei abgelehnt worden. Daher gehe es im Moment nicht weiter. Außerdem werde über das Mehrgenerationenwohnen regelmäßig im Ausschuss für Gesundheit und Soziales berichtet.

 

Herr Kühl ergänzt zu dem Vortrag von Herrn Reibe, auch die personelle Ausstattung des Gebäudes sei nicht einfach. Zwar habe Herr Reibe auf die guten Erfahrungen mit dem Fachdienst Jugendförderung verwiesen, doch habe dieses sicherlich auch eine Tradition, da dieser Fachdienst auch damals das Bürgerhaus und die Gemeinwesenarbeit betrieben habe. Es sei eigentlich geplant gewesen, dass Haus zu bauen und einem freien Träger zu übertragen. Aus diesem Grunde sei auch heute die Nutzungsgebührenordnung noch nicht überarbeitet worden. Zwar habe es in der Anfangsphase nach der Eröffnung des Hauses Gespräch mit verschiedenen Trägern gegeben, doch letztendlich habe sich keiner bereit erklärt, ein Angebot zu unterbreiten. 

 

Er führt weiter aus, auch haushaltstechnisch werde es im Moment als Zuschuss dargestellt. Dieser Zuschuss werde dafür verwendet, Personal der AAFÖG zu bezahlen. Letztendlich sei der Fachdienst Jugendförderung in der Pflicht, dem Rat der Stadt Emden im kommenden Jahr vorzuschlagen, den Kulturbunker weiterhin als städtische Einrichtung zu betrieben oder er müsse einen neuen Versuch zu unternehmen, einen Träger zu finden.

 

Abschließend stellt Herr Kühl fest, mit Herrn Reibe, den sonstigen Mitarbeitern und auch der Kombination mit den anderen Einrichtungen in diesem Stadtteil sei die Vernetzung bis jetzt sehr gut gelungen und der Bunker bei der Bevölkerung mittlerweile sehr stark akzeptiert.

 

Frau E. Meyer fragt an, was mit der Überschrift aktive Gemeinschaft der vier Generationen gemeint sei. Außerdem bittet sie um Auskunft, wie die Menschen den Weg in den Kulturbunker finden würden und wie es bei den ausländischen Menschen in Barenburg aussehen würde.

 

Auf die Frage von Herrn Graf bezüglich des Mehrgenerationenwohnens erläutert Herr Reibe, Mehrgenerationenhaus habe hier nichts mit Wohnen zu tun. Es sei ein offener Treffpunkt für alle Generationen vergleichbar mit einem Jugendzentrum.

 

Hinsichtlich der Migranten erklärt Herr Reibe, es würden sehr viele Veranstaltungen speziell für Migranten angeboten. Tatsächlich sei es ein wenig schwierig, ausländische Menschen in die Einrichtung zu bekommen. Doch das sei das gleiche Problem wie bei den Deutschen.