Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Frein stellt anhand einer PowerPoint-Präsentation die Tätigkeiten der Bezirkssozialarbeit des Fachdienstes Sozialer Dienst vor. Diese Präsentation ist im Internet im Ratsinformationssystem unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Meinen bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Frau E. Meyer fragt an, worauf der Rückgang bei den Punkten der „Inobhutnahme“ und „Hilfe außerhalb der Famille“ zurückzuführen sei.

 

Herr Frein antwortet, für die Rückläufigkeit der Zahlen sei sicherlich eine Kombination von mehren Voraussetzungen verantwortlich. Zum einen könne es sein, dass weniger nachgefragt werde und somit auch weniger Fälle an den Fachdienst herangetragen würden. Zum anderen sei es durch die Umstrukturierung der letzten zwei Jahre möglich, dass die Mitarbeiter früher und intensiver beraten können. Es werde mehr Zeit dafür angewendet, bevor sich die Situationen krisenhaft zuspitzen würden.

 

Herr Fooken bittet um Auskunft, in wie vielen Fällen zum Thema Krisenintervention die Hinweise tatsächlich berechtigt gewesen seien.

 

Herr Frein entgegnet, er habe diesen Punkt zunächst einmal absichtlich offen gelassen. Er schlägt vor, eine genauere Auswertung der Zahlen im Rahmen einer der nächsten Jugendhilfeausschuss-Sitzungen zu machen. Nicht in allen Fällen seien die Meldungen gerechtfertigt. Auch müsse berücksichtigt werden, wie diese an den Sozialen Dienst herangetragen würden. Es sei jedes Mal ein enormer Arbeitsaufwand, sich mit den Fällen auseinander zu setzen.

 

Herr Graf bemerkt, obwohl die Anzahl der Scheidungen ansteige, sei die Zahl der Beratungen bei Scheidungen gesunken. Er erkundigt sich nach den Gründen.

 

Herr Frein erklärt, es handele sich hierbei um ein freiwilliges Angebot, auf das der Fachdienst keinen Einfluss habe. Auch müsse man sich vor Augen führen, dass im Bereich „Allgemeine Erziehungsberatung“ ein enormer Anstieg zu verzeichnen sei. Oft lasse es sich nicht scharf abtrennen, wo der Grund liege, warum die Erziehungsberechtigten die Beratung aufsuchten. So würden zunächst Erziehungsprobleme geschildert. Aber letztendlich stelle es sich heraus, dass die Ehepartner erhebliche Probleme hätten, wo dann auch die eigentliche Ursache liegen würde.