Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Fooken erklärt, die Verwaltung habe zu dem Antrag der FDP-Fraktion ausführlich Stellung genommen, jedoch sei der Vorlage nicht der Zeitpunkt zu entnehmen, wann die Jugendräume wieder genutzt werden könnten.

 

Herr Ihnen bedankt sich zunächst bei den anwesenden Jugendlichen aus Harsweg. Hier zeige sich deutlich, dass Interesse vorhanden sei. Weiter führt er aus, er warte im Moment auf eine Stellungnahme vom Gebäudemanagement, da Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen seien. Sobald diese vorliege, würden die Jugendräume in Betrieb genommen. Abschließend betont er, es sei Sache des Rates, dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft für die Betriebs- und Personalkosten Gelder zur Verfügung stünden.

 

Frau Risius bemerkt, der Rat habe damals einstimmig beschlossen, das Geld für den Jugendtreff Harsweg wieder zur Verfügung zu stellen, sobald ein Konzept vorliege. Am Interesse der Jugendliche sei es ersichtlich, dass in Harsweg Jugendarbeit nötig sei. Sie bittet die Verwaltung um Auskunft, ob die Gerüchte, dass das Grundstück der alten Schule verkauft werden solle, stimmen würden.

 

Herr Lutz entgegnet, der Rat habe die Mittel bis zur Vorlage eines Konzeptes gesperrt. Wenn das jetzt vorliegende Konzept so angenommen werde, könne er die Haushaltssperre aufheben.

 

Weiter erklärt er, der Rat habe beschlossen, in dieses Gebäude Geld zu investieren und es weiterhin für den Bürgerverein und den Jugendtreff zu nutzen. Daher obliege es nicht der Verwaltung, das Gebäude zu verkaufen, da sie an diesen Ratsbeschluss gebunden sei. Dennoch hätten mögliche Kaufinteressenten angefragt, denen das Gebäude mit der Bemerkung gezeigt worden sei, dass es jedoch nicht zum Verkauf stünde, sondern einer öffentlichen Nutzung zugeführt werde.

 

Herr Fooken bittet Herrn Lutz, auf das Gebäudemanagement einzuwirken, um kurzfristig zu einer Lösung zu kommen.

 

Herr Sprengelmeyer entgegnet, dieses sei nicht notwendig, da ja nunmehr die Haushaltsmittel nach Vorlage des Konzeptes freigegeben würden. Abschließend bemerkt er, der Jugendtreff Harsweg erfordere einen besonderen Schutz, da es sich hierbei um eine Einrichtung handele, die bisher relativ autonom von Jugendlichen und jungen Erwachsenen betrieben worden sei.