Herr Docter erklärt, am vergangenen Montag habe es in den östlichen Stadtteilen den bedauerlichen Fall gegeben, dass die Wertstoffe des „Grünen Punktes“ nicht abgeholt worden seien. Dieses habe ein Ratsherr genutzt und dafür den BEE verantwortlich gemacht. Es müsste jedoch bekannt sein, dass seit dem 01.01.2007 nicht mehr die Stadt Emden, sondern die Firma Veolia für das Duale System Deutschland die Wertstoffe abhole. Daher könne die Stadt Emden hier nicht verantwortlich gemacht werden. Er stelle sich in aller Deutlichkeit vor die Mitarbeiter, die hier wissentlich zur Rechenschaft gezogen worden seien.

 

Weiter betont Herr Docter, der Bürger sei dazu verpflichtet, seine Wertstoffe wie auch seinen  Abfall, wenn diese aus irgendeinem Grunde nicht abgeholt worden seien, wieder hereinzuholen.

 

Herr Odinga macht auf das Problem der Sammelstellen aufmerksam. Dort fühle sich kein Bürger verantwortlich, die nicht mitgenommenen Säcke wieder hereinzuholen.

 

Herr Andersson führt aus, die Verträge seien dahingehend geschlossen worden, dass der Auftragnehmer verpflichtet sei, sogar falsch sortierte Wertstoffe mitzunehmen, wenn sie nicht markiert worden seien. Er dürfe sie nur dort stehen lassen, wenn er diese Wertstoffe mit einem Zettel versehen habe.

 

Herr Docter ergänzt, es sei in der Regel so, dass Einzelsäcke stehen bleiben würden. Es sei eine gesellschaftliche Undiszipliniertheit, diese Säcke nicht wieder hereinzuholen. Die Stadt Emden könne dem nicht nachkommen.