Herr Strelow begrüßt Herrn Hess und bittet ihn um seine Ausführungen.

 

Herr Hess stellt zunächst fest, dass im letzten Jahr ein knapper Verlust an Zuschauern zu verzeichnen gewesen sei. Anschließend stellt er kurz die Stücke des neuen Spielplanes vor.

 

Auf die Frage von Frau L. Meyer nach der Anzahl der Stücke erklärt Herr Docter, die Landesbühne biete ein Repertoire von elf Stücken an, aus dem acht Stücke ausgesucht würden.

 

Frau E. Meyer erkundigt sich bei Herrn Hess, ob er mit den Zuschauerzahlen der vergangenen Saison zufrieden sei. Außerdem fragt sie an, wie die Landesbühne von den Schulen angenommen werde.

 

Herr Hess führt aus, bei der letzten Spielzeit seien lediglich 28 Zuschauer weniger zu verzeichnen gewesen. Er würde sich darüber freuen, wenn noch mehr Schulen das Theater besuchen würden. Allerdings würden auch Einzelvorstellungen angeboten werden, die gerade für die Schulen gut liefen. Auch in diesem Jahr würden wieder Stücke präsentiert, die in einem kleinerem Rahmen spielten.

 

Herr Strelow bittet um Auskunft, wie die finanzielle Zuwendung seitens der Landesregierung gesehen werde.

 

Herr Hess bemerkt, dieses Thema werde immer brisanter auch im Hinblick auf die zu erwartenden Tarifabschlüsse und die Sachkostensteigerungen. Seiner Meinung nach sehe die finanzielle Situation nicht besonders rosig aus. Die Zweckverbandsversammlung habe den Aufsichtsrat beauftragt, Kontakt mit der Regierung aufzunehmen. Momentan sei es so, dass die kommunalen Theater sehr unterschiedlich vom Land bezuschusst würden. Ein Gesprächstermin mit dem Minister sei für Anfang April geplant. Er betont, auch sei es sehr wichtig, dass alle Parteien dieses Thema gemeinsam im Aufsichtsrat und in der Zweckverbandsversammlung tragen würden. Es gäbe eine riesige Unwucht an den Theatern im Raum Hannover, sodass es eine Ungerechtigkeit sei, mit dem die Landesbühne hier zwischen Weser und Ems lebe. Es könne nicht angehen, dass einerseits die Kultur in der Fläche gefördert werde und andererseits werde gesagt, dass historisch gewachsene Ungerechtigkeiten hinzunehmen seien.

 

Weiter betont er, er freue sich, dass auch die Zweckverbandsversammlung und der Aufsichtsrat in ihren letzten Sitzungen sich dafür stark gemacht hätten. Die Landesbühne Nord benötige mehr Geld vom Land. Zwar habe auch der hohe Einsatz der Schauspieler dazu geführt, dass mittlerweile 30 % des Etats eingespielt werde. Doch irgendwann sei eine Grenze erreicht. Die guten Zuschauerzahlen der letzten Jahren müssten belohnt und nicht bestraft werden.

 

Frau Risius weist darauf hin, in anderen Ausschüssen sei es üblich, dass der Vorsitzende seinen Vorsitz abgeben würde, bevor er zum Tagesordnungspunkt sprechen wolle. Sie bittet darum, auch im Ausschuss für Kultur und Erwachsenenbildung so zu verfahren.

 

Herr Strelow bedankt sich für den Hinweis, den er zukünftig beachten werde.