TOP Ö 8: Baulicher Zustand der Jugendherberge Emden, - Antrag aller Ratsfraktionen vom 12.02.2008

Beschluss: Kenntnis genommen.

Auf den der Vorlage 15/0685 als Anlage beigefügten Antrag aller Ratsfraktionen wird verwiesen.


Herr Sprengelmeyer führt aus, es läge ein Antrag aller Fraktionen hinsichtlich des baulichen Zustands der Jugendherberge vor. Eine Prüfung vor Ort habe ergeben, dass hier Sanierungs- und Werterhaltungsmaßnahmen in Höhe von 104.000 € durchzuführen seien, die sich in einem dringenden Sanierungsbedarf in Höhe von 75.050 € sowie in einem mittelfristigen Bedarf in Höhe von 28.950 € aufteilen würden.

 

Herr Schild zeigt sich mit dieser Antwort nicht zufrieden und bittet um Auskunft, wie die Verwaltung nunmehr damit umgehen wolle. Seiner Meinung nach gäbe es bei diesem städtischen Gebäude viele Dinge, die dort im Argen liegen würden. So würden bei Regen die abgängigen Gullys im Keller durch das gesamte Haus übel riechen. Der Küchenboden entspreche nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen und auch die Isolierung des Daches sei unter energetischen Aspekten sehr schlecht. Zudem müsse auch die Metalltreppe erneuert werden.

 

Herr Sprengelmeyer entgegnet, in der Vorlage sei aufgeführt worden, welche Maßnahmen dringlich seien. Der Antrag der Fraktionen beinhaltete den Auftrag an die Verwaltung, zu ermitteln, was dringlich sei und was nicht. Alles weitere müsse in den Haushaltsberatungen berücksichtigt werden.

 

Herr Schild erkundigt sich, ob das bedeute, der Rat müsse nunmehr darüber beraten, ob Geld zur Verfügung gestellt werde.

 

Frau Risius betont, es sei ersichtlich, dass an der Jugendherberge dringend etwas gemacht werden müsse. Dieses sei wirklich ein Thema für den Nachtragshaushalt, mit dem sich alle Fraktionen eingehend beschäftigen müssten.

 

Herr Lutz weist darauf hin, die Kommunen hätten überall zu wenig Geld, sodass die meisten ihrer Gebäude im Großen und Ganzen schon verfallen seien. Die Jugendherberge sei in Emden nicht das einzige Gebäude mit einem dringenden Sanierungsbedarf. Es sei Aufgabe des Rates zu entschieden, wo Prioritäten gesetzt werden sollten.

 

Frau E. Meyer stellt fest, die Verwaltung sei der Bitte der Fraktionen nachgekommen und habe alle Maßnahmen aufgelistet. Jetzt müssten die Fraktionen entscheiden, was sie für wichtig halten würden.