1. Abwasserbeseitigung Marienwehr

 

Herr Gosziniak verweist auf die Entwässerung in Marienwehr. Der Betreiber der Sammelkläranlage kümmere sich nicht mehr weiter um die Anlage. Nun müssten die Anwohner innerhalb von zwei Monaten klären, wie die Entwässerung zukünftig durchgeführt werde. Er bitte um Information was hier passieren solle.

 

Herr Andersson sagt, der BEE sei in Marienwehr nicht abwasserbeseitigungspflichtig. Das heiße, die Anwohner müssten sich selber um die Entwässerung kümmern, zum Beispiel durch den Einbau einer eigenen Kleinkläranlagen mit biologischer Reinigung. Vor 10 Jahren habe die untere Wasserbehörde die Eigentümer der betroffenen Grundstücke aufgefordert, entsprechende Anlagen zu errichten. Einer sei bereit gewesen, die jetzt existierende Anlage für die Anlieger zu bauen. Die Anlieger sollten prüfen wie die vertraglichen Regelungen seien und gegebenenfalls einen Nachfolger für den Betreiber der Kleinkläranlage finden. Die Anlage müsse regelmäßig gewartet werden, derzeit liege sie brach. Eventuell seien die Werte nicht mehr in Ordnung. Dann lägen eventuell Straftatbestände vor. Deswegen müsse die untere Wasserbehörde tätig werden. Die Anlieger müssten entweder einzelne Lösungen finden oder eine Einigung erzielen. Der Bau- und Entsorgungsbetrieb könne beratend zur Seite stehen, sei aber – wie bereits gesagt – nicht verantwortlich.

 

Herr Docter ergänzt, der bisherige Dienstleister sei verstorben.

 

Herr Andersson betont, es sei die Eigeninitiative der Eigentümer gefordert, die Maßnahme sei aber auch mit Kosten verbunden.

 

 

2. Verteilung von blauen 120-l-Tonnen

 

Herr Koziolek sagt, nach seiner Information würden in der Geibelstraße noch blaue Tonnen fehlen.

 

Herr Andersson erklärt, blaue Tonnen seien nachgeordert worden. Wegen des großen Bedarfs sei der Lieferzeitraum jedoch sehr lang. Voraussichtlich werde die AWE in der nächsten Woche 120-l-Tonnen erhalten. Auch große Tonnen seien nachbestellt. Da bei der Einführung der blauen Tonnen nicht bekannt gewesen sei, wie hoch der Anschlussgrad werden würde, sei zunächst nur eine bestimmte Anzahl Tonnen bestellt worden. Damit hätte vermieden werden sollen, dass auf dem Betriebsgelände des BEEs im Zweifel eine hohe Anzahl von Tonnen stehen würde. Die Verwaltung sei überrascht gewesen, wie hoch der Anschlussgrad letztendlich sei.

 

Herr Gosziniak möchte wissen, ob der Bedarf an kleinen Tonnen durch die nächste Lieferung gedeckt werde.

 

Herr Andersson meint, derzeit lägen Bestellungen für 500 Tonnen vor, die AWE habe 700 Stück bestellt. Von daher müsse der Bedarf gedeckt werden.

 

 

3. Hundekot bei der Erlöserkirche (Liekeweg – Pinienstraße)

 

Herr Koziolek sagt, in dem genannten Bereich liege viel Hundekot, Bürger hätten sich auch über Geruchsbelästigungen beschwert.

 

Herr Anderson erklärt, leider würden Grünanlagen immer wieder als Hundeklo missbraucht. Dieses Dilemma sei auch beim Wall diskutiert worden. Derzeit sei keine Lösung sichtbar.

 

Herr Lutz macht darauf aufmerksam, dass die Stadt kostenlose Tüten anbiete, die für die Entsorgung des Kots genutzt werden könnten. Eigentümer von Hunden könnten sich nicht auf die Hundesteuer berufen und damit begründen, dass die Tiere im öffentlichen Gelände abkoten würden. In die Öffentlichkeit müsse von daher die Aufforderung transportiert werden, dass jeder den Kot seines Hundes selber zu entsorgen habe.

 

 

4. Verschmutzungen beim Schwanenteich

 

Herr Davids erkundigt sich über den Sachstand bezüglich der Verschmutzungen am Schwanenteich.

 

Herr Andersson teilt mit, derzeit werde in der Verwaltung diskutiert wie das Problem behoben werden könne. An dieser Diskussion werde auch der Fachdienst Öffentliche Sicherheit und Straßenverkehr beteiligt. Der Reinigungsaufwand sei derzeit immens.