Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Fortmann und Herr Schabler informieren ausführlich über die durchgeführten Projekte. Anhand einer Präsentation legen sie die erfolgreiche Arbeit über den Stadtteil Barenburg dar. Ferner informieren sie über die Gesamtinvestitionssumme seit Beginn der Maßnahme und über die Schwerpunkte der Finanzierung im Haushaltsjahr 2009.

 

Herr Odinga bewertet sowohl den Vortrag als auch das was umgesetzt wurde als sehr positiv. Er bittet um Auskunft, ob es hinsichtlich der Bewohnerzahl in dem Stadtteil seit Beginn der Maßnahme bis zum heutigen Tage nennenswerte Veränderungen gegeben hätte. Außerdem möchte er wissen, wie die seinerzeit angelegte Schöfeleisfläche künftig genutzt werden soll oder ob diese Fläche weiterhin zweckentsprechend genutzt werden kann.

 

Herr Bornemann ist beeindruckt von dem, was im Stadtteil Barenburg alles passiert ist. Für ihn stellt sich jetzt schon die Frage, wie nach Ende des Programmes all das dauerhaft erhalten und betrieben werden kann. Er stellt sich die Frage, ob über ehrenamtliche Tätigkeiten hinaus, ein solches Ziel gewährleistet werden könnte. Bedauernd stellt er fest, dass eines der Hauptziele, die Wohnungsmodernisierung, nicht so erfolgreich war. Jedes Jahr habe man feststellen müssen, dass die privaten Wohnungsbaugesellschaften offensichtlich kein Interesse an einer Wohnungssanierung hätten. Entsprechende Mitarbeit sei lediglich bei städtischen Wohnungsbaugesellschaften festzustellen.

 

Frau Eilers regt an, anzustreben, auch Bürger anderer Stadtteile an die Einrichtungen, die dort geschaffen wurden oder noch geschaffen werden sollen, teilhaben zu lassen. Sie denkt hier insbesondere an das Mehrgenerationenhaus.

 

Herr Docter zieht in der Sache eine Art Halbzeitbilanz. Bereits jetzt aber müsse man überlegen, wie die Zukunft aussehen könnte. Er schließt seinen Vortrag mit dem Vorschlag, im Herbst ausführlich diese anstehenden Fragen zu diskutieren.

 

Herr Fortmann geht auf die Frage von Herrn Odinga ein und teilt mit, dass es in Barenburg eine konstante Einwohnerzahl gebe und signifikante Veränderungen nicht zu verzeichnen waren.

 

Herr Schabler teilt mit, dass die Fläche, die als Eislauffläche im Winter hergerichtet werden solle, leider immer wieder so zerstört werde, dass die Nutzung der Eisfläche unmöglich sei. Es sei festzustellen, dass diese Fläche wohl einer anderen Nutzung zugeführt werden müsse. Dies sei jetzt auch schon außerhalb der Winterperiode der Fall.

 

Im weiteren Verlauf der Diskussion stellt Herr von Fehren heraus, dass man stolz sei über das, was in Barenburg möglich geworden ist. Er bedauert nochmals die Einstellung der privaten Wohnungsbaugesellschaften und verweist auf das Grundgesetz, wonach Eigentum verpflichte. Diesen Grundsatz sollte auch den Wohnungsbaugesellschaften vor Augen geführt werden.

 

Herr Bolinius bittet um Auskunft, ob der Ausländeranteil von 1.900 an dem Teil der Gesamtbewohner ebenso konstant geblieben ist wie die Zahl der Bewohner insgesamt.

 

Herr Fortmann sichert zu, noch offene Fragen über das Protokoll zu beantworten.

 

Anmerkung des Protokollführers

Der Anteil der Ausländer liegt bei nur 600 im Jahr 2008 im Gegensatz zu 825 im Jahr 2009, also unter 1.900. Die Zahl der Ausländer hat damit abgenommen.

Die Aussiedler wurden statistisch nicht erfasst.