1. Wasserspender

 

Frau Meinen lobt die Aufstellung eines Wasserspenders am GAT. Sie möchte wissen, wie diese jetzt an den anderen Schulen weiter verteilt würden. Herr Buß erklärt, auch in der Schule Wybelsum werde bereits ein Wasserspender betrieben. Die Übergabe des Wasserspenders am GAT sei veröffentlicht worden, da auch Sponsorengelder der Stadtwerke Emden GmbH und der Stadtsparkasse Emden dort mit hinein geflossen seien. Der Verwaltung stehe jährlich eine Summe von 10.000,-- € zur Verfügung. Diese Geräte seien sehr teuer, so dass jährlich nur 1 – 2 Geräte angeschafft werden könnten.

 

2. Sportunterricht am JAG

 

Herr Renken möchte wissen, ob es nicht möglich sei, die Mehrfachsporthalle der BBS II für den Sportunterricht des JAG zu nutzen und inwieweit der Sache inzwischen nachgegangen worden sei. Immerhin sei die Stadt Emden Eigentümerin dieser Halle. Es könne nicht sein, dass der vorgeschriebene Sportunterricht nicht gewährleistet werden könne.

 

Herr Bornemann erinnert an die Mitteilung in der letzten Sitzung des Schulausschusses, am JAG das Leistungsfach Sport wieder anzubieten. Dies würde noch zusätzliche Probleme beinhalten, denn wenn Sportleistungskurse angeboten würden, wäre der Bedarf ja noch größer.

 

Herr Lutz erklärt, es sei versucht worden, mit den betroffenen Schulen zu sprechen. Die Verwaltung habe den Eindruck, dass die beiden Schulen „aneinander vorbeiredeten“. Als Alternative seien die Wallschule und die Früchteburgschule für den Sportunterricht des JAG angeboten werden. Die Wallschule sei vom JAG abgelehnt worden, da die Entfernung dorthin zu weit sei. Die Halle der Früchteburgschule sei leider auf den Bedarf einer Grundschule ausgerichtet. Wichtig sei, dass die Schulen noch einmal Gespräche miteinander führten.

 

Langfristig sollte der Bau einer neuen Turnhalle, evtl. auf dem Gelände des früheren Hallenbades in Betracht gezogen werden. Für eine Einfeldturnhalle könnten 1,5 – 1,6 Mio. € eingerechnet werden. 3-Fach-Turnhallen seien deutlich teurer. Andere technisch umsetzbare Vorschläge (wie z. B. das Aufstocken der jetzigen Turnhalle) lägen ihm bisher nicht vor.

 

Herr Buß erläutert, die Turnhalle an der BBS II sei zwar eine 5-fach-Turnhalle, es könne dort aber aufgrund der Lautstärke und der Größe der Gruppen kein 5-fach-Unterricht durchgeführt werden, insofern werde die Halle in der Regel als 3-fach-Turnhalle benutzt. Es entstände des Öfteren der Eindruck, dass die Berufsbildenden Schulen ihre Zeiten nicht entsprechend nutzten. Der Grund hierfür sei der zum Teil nur 14-tägig angebotene Sportunterricht. Dadurch würde in manchen Unterrichtsstunden ein Teil der Halle nicht genutzt. Um diese Zeiten nutzen zu können, müsste ein großes Maß an Flexibilität an den Tag gelegt werden.

 

Auf die Frage von Herrn Bornemannn erwidert er, dass er die Leistungskurse nicht gefährdet sehe, da diese hauptsächlich am Nachmittag stattfänden. Das Problem gäbe es nur in den Vormittagsstunden.

 

3. Empfehlungen der Grundschulen

 

Herr Buisker zeigt sich erstaunt darüber, dass nur 28 % der Emder Schülerinnen-/Schüler in diesem Jahr auf das Gymnasium wechseln sollten. Er möchte wissen, ob dies korrekt sei. Herr Buß bestätigt dies und erläutert noch einmal die Trendzahlen des Jahres 2009. Der Trend der Empfehlungen gehe in diesem Jahr deutlich mehr in Richtung Hauptschule. Es handele sich hier aber lediglich um einen ersten Trend und nicht die Anmeldungen oder die Wünsche der Eltern.

 

Herr Buisker möchte wissen, ob Herr Buß die Empfehlungen der letzten Jahre einschließlich diesen Jahres und die tatsächlichen Übergänge auf die entsprechenden Schulen in das Protokoll mit hineinsetzen könne. Herr Buß sagt dies zu.

 

4. Suspendierung vom Unterricht

 

Herr Koziolek hat gehört, dass Schülerinnen und Schüler bei Fehlverhalten bis zu 14 Tage vom Unterricht suspendiert würden. Er möchte wissen, ob dies korrekt sei und wie dies aus Schul- und aus pädagogischer Sicht zu beurteilen sei. Herr Sprengelmeyer erwidert, die Schulleiter hätten die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler bei Fehlverhalten vom Schulunterricht zu suspendieren. Dies sei in Emden allerdings kein großes Thema. Die Verwaltung hätte sich erst vor ½ Jahr im Rahmen der Jugendämter auf Niedersachsenebene dazu ausgetauscht und auch in den Schulen hierzu abgefragt. In Suspendierungsfällen werde aber das Projekt „Schulverweigerung“ mit herangezogen, um die Hintergründe des Verhaltens zu hinterfragen.