1. Schweinegrippe

 

Frau Orth erkundigt sich, ob auch die Stadt Emden auf den Schweinegrippevirus vorbereitet sei.

 

Herr Dr. Decker entgegnet, wie sicherlich bekannt sei, sei die Aufregung hinsichtlich der Gefährlichkeit des Virus nicht mehr angebracht. Bei dem Schweinegrippevirus handele es sich um einen Virus, der in seinen Auswirkungen mit anderen Grippenviren vergleichbar sei. Für die Stadt Emden sei dieses jedoch eine gute Übung für den Fall, dass wirklich einmal ein gefährlicher Virus komme, was durchaus möglich sei. Anhand dieser Übung sei festgestellt worden, dass man ziemlich gut vorbereitet sei. Bezüglich des Impfstoffes erklärt Herr Dr. Decker, es werde für die Bevölkerung eines Bundeslandes ein gewisser Anteil an Medikamenten angeschafft, in die Apotheken eingespeist und über die Hausärzte verschrieben. Erst wenn ein Grippeimpfstoff speziell gegen so einen Virus hergestellt sei und eine Massenimpfung erfolgen solle, sei geplant, dieses über das öffentliche Gesundheitswesen zu tun. Ansonsten habe das Gesundheitsamt bisher sehr viel informiert und zahlreiche Fragen beantwortet.

 

Weiter erklärt Herr Dr. Decker, auch werde nunmehr von allen Schiffen eine Seegesundheitserklärung verlangt, die mindestens zwölf Stunden vor dem Einlaufen des Schiffes vorhanden sein müsse. Ebenfalls seien die Betriebe angehalten worden, einen eigenen Pandemieplan zu entwickeln. Auch die Stadtverwaltung sei ein solcher Betrieb und müsse einerseits seine Mitarbeiter schützen und andererseits die Verwaltung im Krisenfall aufrechterhalten.

 

 

2. Röntgengerät

 

Die Frage von Frau L. Meyer, ob das Röntgengerät bereits bestellt sei, wird von Herrn Dr. Decker bejaht.