1. Stadtteilbüro Port Arthur/Transvaal

 

Frau E. Meyer erklärt, sie finde es unmöglich, dass man das Stadtteilbüro Port Arthur/Transvaal geschlossen habe. Das Stadtteilbüro laufe seit ca. zwei Jahren gut und es sei bereits seit langer Zeit bekannt gewesen, dass der Vertrag des Gemeinwesenarbeiters auslaufen würde. Nunmehr würden die Kinder und Jugendliche auf der Straße stehen. Auch ältere Leute hätten das Büro oft besucht.

 

Herr Sprengelmeyer entgegnet, die Verwaltung würde dieses genauso sehen. Doch sei es ein Projekt gewesen, welches insbesondere über die Arbeitsagentur in einem erheblichen Maße mitfinanziert worden sei. Auch sei die Verwaltung seit langer Zeit dabei, hier eine Lösung herbeizuführen. Er hoffe sehr, dass es gelingen werde, nicht nur eine Übergangslösung herbeizuführen, sondern eine langfristige Lösung zu erzielen. Es hätten auch schon viele Abstimmungsgespräche mit der Arbeitsagentur stattgefunden. Doch bisher sei es nicht gelungen, eine Lösung herbeizuführen.

 

Frau E. Meyer ist der Ansicht, dass sich hier weder die Verwaltung noch die Arbeitsagentur zuständig fühle.

 

Herr Sprengelmeyer betont, die Verwaltung würde hier nicht die Zuständigkeit ablehnen. Er habe lediglich gesagt, es sei ein Gemeinschaftsprojekt mit der Arbeitsagentur gewesen, die das zum Großteil mitfinanziert habe. Die finanzielle Situation der Stadt Emden sei bekannt. Daher versuche man nunmehr die beste Lösung zu finden. Bisher sei dieses leider noch nicht gelungen.

 

Frau E. Meyer wirft ein, sie habe den Eindruck, dass hier bewusst verzögert werde, da es sich nur um den Stadtteil Port Arthur/Transvaal handele. 

 

Herr Sprengelmeyer erklärt, in anderen Stadtteilen gäbe es ähnliche Problematiken. Es sei immer schwierig, wenn es sich um Arbeitsplätze handele, die nur kurzfristig befristet gefördert würden. Die Arbeit im Stadtteil Port Arthur/Transvaal solle auf jeden Fall weitergeführt werden.

 

2. Jugendtreff Friesland

 

Herr Scheffel fragt nach dem Sachstand des Jugendtreffs Friesland. Seiner Meinung nach würde dieser nicht mehr existieren, da alles weggerissen worden sei.

 

Herr Reibe bemerkt, wie er bereits in der Jugendhilfeausschuss-Sitzung am 02.11.2009 mitgeteilt habe, sei  die Garage durch das NLWKN abgerissen worden. Im Vorfeld habe es allerdings Kontakt mit der betreuenden Elterninitiative gegeben, die nach Gesprächen mit den Jugendlichen versichert habe, dass im Moment kein Bedarf in Friesland bestehe und dieses nicht mehr als ein aktuelles Problem gesehen werde. Die Verwaltung habe mit dem Jugendzentrum Borssum vereinbart, dass versucht werde, die Jugendlichen, die noch Bedarf an einem Treffpunkt hätten, auf das Jugendzentrum Borssum zu orientieren, da dort mit der neuen Besetzung der Stelle auch eine Kontinuität gewahrt sei. Aus diesem Grunde werde hier momentan kein Handlungsbedarf gesehen.