TOP Ö 9: Bericht zum Umfang und Erfolg der Kompensationsmaßnahmen Emssperrwerk, - Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 17.01.2010

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Renken erläutert, dass für die Anfrage ein Presseartikel zu Grunde gelegen habe. Die Stadt Emden sei hier betroffen und deshalb halte er eine Information für sinnvoll, da auch unterschiedliche Interpretationen hier erfolgt seien.

 

Herr Kinzel trägt die in der Anlage befindliche Präsentation vor.

 

Herr Wessels fragt nach Beendigung des Vortrages, warum die Stadt Emden Ausgleichsflächen stellen müsse, wo doch das Sperrwerk im Landkreis Leer liege.

 

Herr Kinzel erläutert darauf hin, dass die Maßnahmen dort umzusetzen seien, wo es Auswirkungen gebe. In diesem Falle sei die Sichtbeziehung zum Sperrwerk durch die Ausgleichsmaßnahme zu beeinflussen. In diesem Fall könnten die Werte und Funktionen auch mit wenig Aufwand umgesetzt werden.

 

Herr Docter ergänzt, dass die Stadt dem auch zugestimmt habe.

 

Herr Bongartz führt aus, dass er den Zweck der Sache für verfehlt halte, da das Sperrwerk doch hinter dem Deich liege.

 

Herr Renken fragt nach, ob das Petkumer Deichvorland nicht in die möglichen Ausgleichsmaßnahmen einbezogen sei und ob hier nachgebessert werden könne.

 

Herr Kinzel erwidert darauf hin, dass das Petkumer Deichvorland betrachtet wurde, aber nicht als erheblich beeinflusst bewertet wurde. Außerdem sei diese Fläche schon sehr hochwertig, so dass Maßnahmen auf dieser Fläche wenig Sinn machten.

 

Die Stadt würde sich darum bemühen, Informationen über die Maßnahmen zu bekommen, die jetzt im Zuge der Diskussionen zwischen Vorhabenträger und Genehmigungsbehörde festgelegt würden.

 

 


Kenntnis genommen.