TOP Ö 7: Emder Engelkemarkt, Antrag der SPD-Fraktion vom 08.02.2010

Beschluss: Verweisung an die Fraktionen

 

Der Vorsitzende des Emder Schaufensters Herr Eilers stellt einen Sachstandsbericht über den Emder Engelkemarkt vor. Zur Einstimmung wird dem Plenum ein Film über den bisherigen Weihnachtsmarkt gezeigt.

 

Herr Eilers erläutert die Entstehungsgeschichte des jetzigen Emder Engelkemarktes und äußert sein Unverständnis über das Vorgehen der Stadtverwaltung. „Es würde der Anschein erweckt, dass der Emder Einzelhandel in die Wüste geschickt werden solle“. Er appelliert dazu, die Schausteller auch weiterhin mit einzubeziehen.

Herr Eilers betont, dass das Schaufenster grundsätzlich für Veränderungen offen ist und stellt an Hand einer Präsentation mögliche Weihnachtskonzepte für die Zukunft vor. Er weist darauf hin, dass vorerst eine Übergangslösung gefunden werden müsse, da ein kompletter Neuanfang von Null auf Hundert nicht möglich sei.

 

Frau Pohlmann bedankt sich bei Herrn Eilers und stellt klar, dass der Engelkemarkt lediglich falsch beworben sei. Des Weiteren wünsche sich die SPD eine weitere Zusammenarbeit mit dem Emder Schaufenster.

 

Herr Strelow fügt hinzu, dass sich die Stadt Emden finanziell stärker an dem Weihnachtsmarkt beteiligen solle.

 

Frau Eilers vermutet unzulängliche Dialoge mit der Stadtverwaltung. Grundsätzlich sei der Weihnachtsmarkt verbesserungswürdig und Kritik müsse ernst genommen werden. Der Film hätte gezeigt, wie „trist“ der Weihnachtsmarkt sei.

Es stünde fest, der Weihnachtsmarkt sollte neu, niveauvoll und in Zusammenarbeit mit den Emder Schaustellern gestaltet werden. Im Mittelpunkt sollte auf jeden Fall weiterhin das Wasser stehen.

 

Herr Eilers zieht eine Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in Betracht und verweist wiederholt auf das Know-How der Schausteller.

Herr Bongartz betont, dass er die Arbeit der Veranstalter schätze und übte konstruktive Kritik: in Zukunft solle der Weihnachtsmarkt zügiger abgebaut werden und die Innenstadt mit ihren Einzelhändlern solle mehr mit einbezogen werden. Die Straßen zur Innenstadt sollten mehr beleuchtet und weihnachtlich geschmückt werden.

 

Herr Eilers erklärte, dass man daran arbeiten wolle, den Stadtgarten gemütlicher und weihnachtlicher zu gestalten sowie die Verbindung zum Wasser neu zu gestalten. Eine Ausweitung der Beleuchtung auf die umliegenden Straßen sei aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar. Des Weiteren wies Herr Eilers darauf hin, dass sich die anliegenden Filialisten nicht beteiligen würden.

Er würde sich eine stärkere finanzielle Unterstützung seitens der Stadt wünschen, sowie mögliche Sponsoren, um die weihnachtlichen Maßnahmen qualitativ hochwertiger und großzügiger umsetzen zu können.

 

Frau Orth betitelte den Weihnachtsmarkt als außergewöhnlich, einen Knaller, der weiterentwickelt werden müsse.

 

Herr Fooken würde eine Neugestaltung des Weihnachtsmarktes begrüßen. Es müsse mehr für Kinder geboten werden z.B. ein Riesenrad. Die Groningerland der AG Ems wirkte kühl und deplaziert und es hätten Weihnachtsbäume gefehlt.

Insgesamt müsse die Attraktivität der Innenstadt gesteigert werden „…wenn man in die Stadt reinfährt, hat man keine Weihnachtsstimmung.“

 

Zunehmender Qualitätsverlust und laut geäußerte Kritik aus der Bevölkerung seien ein wesentlicher Grund gewesen, Herrn Wagenaar mit der Erstellung eines Konzeptes für die Neugestaltung des Weihnachtsmarktes zu beauftragen, erklärt Herr Kinzel.