TOP Ö 7: Falleingang und Fallentwicklung Bezirkssozialarbeit 2007 - 2009

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Frein erläutert anhand einer PowerPoint-Präsentation den Falleingang und die Fallentwicklung der Bezirkssozialarbeit in den Jahren 2007 bis 2009. Diese Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Meinen bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Fooken bedankt sich ebenfalls für den Vortrag. Er fragt an, wie die Reaktionen der Betroffenen hinsichtlich der langen Bearbeitungszeit von Beratungen gewesen seien und um welche Beratungen es sich hierbei gehandelt habe.

 

Herr Frein entgegnet, die Betroffenen hätten verärgert reagiert und sich zu Recht beschwert. Die zurückgestellten Beratungen seien in dem Bereich Regelungen von Umgang zu finden. Er betont, Meldungen von Krisen und Kindeswohlgefährdung seien vorrangig bearbeitet worden, da es hierzu auch eine gesetzliche Verpflichtung geben würde. Auch die Mitarbeit bezüglich des Sorge- und Umgangsrechts an Verfahren bei Gerichten sei vorgezogen worden. Aus diesem Grunde habe man eine Sprechstunde gehalten, um zumindest ein erstes Gespräch führen zu können und so den Bürgern zu vermitteln, es könne eine Zeit dauern, bis sich jemand melden würde, der zuständig sei. Oftmals sei dieses verstanden worden, aber es habe auch durchaus Bürger gegeben, die sich beschwert hätten. Letztendlich sei er froh, dass sich diese Situation seit September 2009 entspannt habe und man momentan innerhalb einer Woche reagieren könne.

 

Herr Ouedraogo erkundigt sich, ob es einen Zusammenhang der Sozialräume Barenburg und Stadtzentrum geben würde.

 

Herr Frein bemerkt, die Fälle im Sozialraum Barenburg seien abnehmend, während sie im Stadtzentrum zunehmen würden. Er könne sich dieses nur so erklären, dass in Barenburg ein Wohnungsleerstand zu verzeichnen sei und aus diesem Grunde weniger Bürger vorhanden seien. Warum es zu einem Anstieg im Stadtzentrum gekommen sei, könne er nicht beurteilen.

 

Frau Bamminger wirft ein, die Einwohnerzahl in Barenburg sei nicht zurückgegangen.

 

Herr Frein stellt fest, dann müsse hier noch einmal genau geprüft werden, wo dort die Gründe liegen würden.