Beschluss: Kenntnis genommen.

Frau Tempel erklärt, bei dieser Vorlage gehe es um Zuschüsse, die im Rahmen der offenen Altenhilfe – projektbezogen – verteilt worden seien. Es hätten in diesem Jahr nur fünf Anträge vorgelegen, vier davon seien über das Gremium positiv beschieden worden seien. In allen Projekten würde es sich um die Aktivierung von Seniorinnen und Senioren und auch um Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben handeln. Insgesamt habe die Jury 3.000 € vergeben, der Ansatz habe bei ca. 7.000 € gelegen.

 

Frau L. Meyer ist sehr erfreut darüber, dass diese Projekte gefördert würden. Sie bittet um Auskunft, warum das Haus für Kinder und Familien nicht die beantragte Summe in Höhe von 500 € erhalten habe, sondern nur 300 €.

 

Herr Engels bemerkt, die Organisationen würden Anträge stellen und auch belegen, wie sie die Mittel einsetzen würden. Natürlich sei ehrenamtliche Arbeit auch in einer gewissen Form Geld wert und sei auch bei den Anträgen berücksichtigt worden. Dennoch könne man dieses nicht so hoch ansetzen. Es müsse eine gewisse Übereinstimmung zwischen dem Ziel und dem Einsatz geben. Von daher seien die Kürzungen vorgenommen worden.

 

Herr Schulze bezieht sich auf den Altenhilfe Emden e.V., der einen Antrag über 3.527 € für die Anschaffung von Wii-Spielekonsolen gestellt hätten, damit die Bewegungsmotorik der alten Menschen unterstützt werde. Seiner Meinung nach koste ein Gerät um die 300 €. Somit könnten zwei Geräte für den Gemeinschaftsraum angeschafft werden, um die Sache zum Laufen zu bringen.

 

Herr Haarmeyer erläutert, bei dem Antrag vom Haus für Kinder und Familien handele es sich um eine Kooperation mit dem Pflegeheim Haus Simeon. Hier seien nur wenige Personalkosten enthalten. Dort würden Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Kindergartens mit den Kindern in das Pflegeheim gehen. Gemeinsam mit den dortigen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen würden beide Altersgruppe etwas gemeinsam machen. Dieses sei nicht mit großen Personalkosten verbunden, da es häufig im Rahmen der Arbeitszeit geschehen.

 

Herr Engels führt zum Projekt der Altenhilfe e. V. aus, hierbei würde es sich um Studierende der Fachhochschule handeln, die das Projekt machen wollten. Dabei müsse man bedenken, dass diese Projektstudenten nach Ende des Projektes wieder weg seien. Man müsse sich natürlich auch überlegen, ob die Nachhaltigkeit in diesen Anträgen nachgewiesen worden sei.

 

Abschließend regt Herr Engels an, Werbung in den Einrichtungen für die Antragsstellung zu machen.

 

Herr Schulze erinnert daran, dass noch vor ein paar Jahren es eine große Nachfrage nach dieser finanziellen Förderung gegeben habe. Danach habe die Politik dieses aufgeteilt nach projektgebundener und nicht projektgebundener Förderung. Er sei erstaunt darüber, dass der vorhandene Topf in diesem Jahr nicht voll ausgeschöpft worden sei, da viele Vereine und Verbände keine Anträge gestellt hätten. Dennoch halte er es nicht für den richtigen Weg, hier Werbung zu machen, zumal das Projekt bekannt sei.