Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Reibe erläutert, dass die Kinder- und Jugenderholung in den letzten Jahren einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren hätte, weil immer mehr Eltern und Familien Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Erholungsmaßnahmen für ihre Kinder hätten. Dies sei sicherlich begründet darin, dass die Arbeitslosigkeit gestiegen sei und die Armut wachse. Aus diesem Grunde hätte die Stadt Emden im Jahr 2010 drei Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen zugestimmt. Diese würden ca. 22.000,-- € kosten. Für die Maßnahmen, die jetzt hier gleich vorgestellt würden, seien ca. 15.000,-- € vorgesehen. Dies sei auch der Anlass gewesen, speziell diese Maßnahme heute zu präsentieren.

 

Er verweist auf die Präsentation des Volksbundes über die internationale Begegnung in Lisieux/Frankreich in der Jugendhilfeausschusssitzung am 22.09.2009 (TOP 9) und schlägt vor, Präsentationen dieser Art zu einer Tradition im Jugendhilfeausschuss zu machen. So könnten die Ausschussmitglieder einen Einblick in die Arbeit erhalten, die vor Ort geleistet werde.

 

Frau Raith-Koetz, Leiterin der o. a. Freizeit, gibt einen ausführlichen Bericht über die Kinder- und Jugendfreizeit Könning in Freren/Emsland. Der Bericht wird als Anlage 1 dem heutigen Protokoll angehängt. Im Anschluss daran wird ein Film der o. a. Freizeit gezeigt.

 

Herr Ouedraogo begrüßt die Möglichkeit der Kinder und Jugendlichen, sich auf solchen Freizeiten zu erholen. Er möchte wissen, inwieweit sich die Eltern an den Freizeiten finanziell beteiligten. Frau Raith-Koetz antwortet, dass der Teilnehmerbeitrag einkommensabhängig sei.

 

Herr Reibe lobt die Arbeit der Eltern- und Kinderzentrum – Wackelpeter e. V. Dieser Träger würde sämtliche Arbeiten (die Buchungen, die Organisation der Essensversorgung usw.) selbständig erledigen. Frau Eggert bedankt sich bei der Stadt Emden für die Schulverweigerin, die vorübergehend – bis zu ihrer Integration - im Eltern- und Kinderzentrum – Wackelpeter e. V: mitarbeiten dürfe.