1. Gemeinsame Jugendhilfeeinrichtung mit dem Landkreis Aurich

 

Herr Sprengelmeyer erklärt, wie bereits der Presse entnommen werden konnte, plane der Landkreis Aurich eine eigene Jugendhilfeeinrichtung und möchte die Stadt Emden dazu als Partner gewinnen. Der Landkreis Aurich habe nunmehr eine Anfrage an die Stadt Emden gestellt, ob Interesse bestehen würde, eine eigene gemeinsame Jugendhilfeeinrichtung mit dem Ziel der Inobhutnahme zu konzipieren und zu betreiben.

 

Herr Sprengelmeyer führt aus, er habe grundsätzlich die Bereitschaft signalisiert, an diesen Planungen teilzunehmen. Gleichwohl sei es ihm aber auch ganz wichtig, dieses vorab mit den freien Trägern zu diskutieren, um so die Meinungen dazu einzuholen und den freien Trägern die Möglichkeit zu geben, Kritikpunkte zu äußern, um diese beachten zu können.

 

2. Bildungs- und Teilhabepaket

 

Herr Sprengelmeyer bemerkt, er sei im Landesbeirat der Jugendarbeit als Vertreter der Spitzenverbände sowohl des Städtetages als auch des Landkreistages. Dort sei in der letzten Sitzung auch über das Bildungs- und Teilhabepaket gesprochen und darauf hingewiesen worden, dass auch hier für die Jugendarbeit eine Aufgabe liegen könne, da sie der wichtigste außerschulische Bildungsträger sei. Jugendarbeit sei ein Garant für Persönlichkeitsentwicklung und eine Institution, die die Teilhabe der Jugendlichen an der Gesellschaft zum Ziel habe. Er bittet die Träger der verschiedenen Einrichtungen darum, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Vor Ort sei man jetzt dabei, zu überlegen, wie das Bildungs- und Teilhabepaket umgesetzt werden könne. In diesem Zusammenhang werde man sich auch noch einmal mit den freien Trägern zusammensetzen, um zu besprechen, wie sich auch die Träger der Jugendarbeit möglicherweise beteiligen können.