TOP Ö 12: Anfragen

 

12.1

Herr Stolz fragt an, warum vier neue Parkplätze im Bereich des Bahnhofes entstünden.

 

Herr Docter erläutert, dass durch den Zugang vom Wasserturm über die Treppe zum Larrelter Tief zwei Parkplätze mit Zustimmung der Polizeidirektion auf ihrem Grundstück entfallen. Als Ersatz wurden der Polizei 3 Parkplätze zugesprochen. Der vierte Parkplatz in der Parkreihe wurde m gemeinnützigen Verein „Das Boot“ für ihren Bootsverleih zugewiesen.

 

 

12.2 

 

Herr Stolz möchte wissen, warum der Kleiabbau gerade in der Pufferzone zum NSG Petkumer Deichvorland vorgesehen sei. Dies sei einer der wenigen verbliebenen Lebensräume von Rebhühnern in Emden, wenn nicht sogar der einzige. Er möchte daher von der Verwaltung wissen, ob Alternativen geprüft worden seien und wie das Gebiet nach dem eventuellen Kleiabbau gestaltet werden solle. Außerdem interessiert Herrn Stolz die angewendete Rechtsgrundlage.

 

Herr Kinzel sagt Beantwortung über das Protokoll zu:

 

Anmerkung des Protokollführers:

Hinweis: Die Flatterbänder sind auf den Spülfeldern des WSA

 

Warum erfolgt der Kleiabbau gerade an dieser Stelle?

Deichbaufähiges Material kommt hier in abbauwürdiger Mächtigkeit vor.

Die Erhaltungsziele und der Schutzzweck des angrenzenden Schutzgebietes Petkumer Deichvorland werden nicht beeinträchtigt. Der Abbau erfolgt nur außerhalb der Brut- und Rastzeiten.

Das neue Gewässerbiotop ist potenzielle Nahrungsfläche, Hochwasserrastplatz oder Schlafgewässer für die außendeichs liegenden Gänse- und Wiesenvogelvorkommen des Petkumer Deichvorlandes.

 

Welche Alternativen sind geprüft worden?

Es wurden neben diesem Standort in Widdelswehr noch 5 Alternativen geprüft: eine in Petkum, eine in Logumer Vorwerk, 2 in Wybelsum und eine auf dem Rysumer Nacken. (Lageplan erforderlich???)

 

Wie soll das Gebiet nach dem eventuellen Kleiabbau gestaltet werden?

Die Abbaufläche bleibt als Gewässer erhalten mit der Folgenutzung Naturschutz. Die Abbaustätte wird schon beim Abbau entsprechend den Zielsetzungen des Naturschutzes naturnah hergerichtet und ausgeformt.

 

Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt der Kleiabbau?

Mit der Umsetzung des Vorhabens Kleiabbau erfolgt eine Gewässerherstellung, so dass die Durchführung eines wasserrechtlichen Plangenehmigungsverfahrens nach § 68 Wasserhaushaltsgesetz geboten war.