TOP Ö 7: Baumaßnahme Rotes Siel, Ersatzneubau Straßenbrücke, Ersatzneubau Uferanlage, Ertüchtigung Fußgängerbrücke, Sanierung Stahlspundwand

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Docter leitet den Tagesordnungspunkt ein. Die Maßnahme ist europaweit ausgeschrieben worden, daher sind bestimmte Regularien bis zur offiziellen Vergabe einzuhalten. Um Zeit zu gewinnen erfolge im heutigen Werksausschuss die inhaltliche Vorstellung und im Verwaltungsausschuss am 02.05.11 direkt die Vergabe, wenn sich niemand dagegen ausspreche.

Herr Docter führt aus, dass der Start der Baumaßnahme für den 10.06.11 geplant ist. Der sprichwörtliche erste Arbeitshandgriff werde im Beisein vom niedersächsischen Finanzminister Herrn Walter Möllring durchgeführt.

Herr Docter berichtet, dass innerhalb der ersten Planungen und Kalkulationen 15 Mio. € und vier Jahre Bauzeit als notwendig gesehen worden seien. Eine Finanzierung aus dem Konjunkturprogramm sei nicht möglich gewesen, da die Bauzeit in diesem Falle auf ein Jahr beschränkt gewesen sei. Die jetzige Lösung beinhaltet, dass die Stadt 13 Mio. € vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt bekommt und mit einer Bauzeit von zwei Jahren gerechnet werde. Herr Docter sagt, er sei guter Hoffnung, dass mit dieser Summe die Planungen verwirklicht werden können, auch wenn weitere Ausschreibungsergebnisse noch abzuwarten seien. Er lobt die gut strukturierte Arbeit der Ingenieurgemeinschaft Grassl GmbH und Thalen Consult GmbH.

 

Herr Gellmers stellt die Maßnahme anhand einer Power Point Präsentation vor.

 

Herr Andersson fügt aufgrund der häufigen Nachfragen hinzu, dass das Wärterhäuschen ebenfalls saniert werde und dort stehen bleibe.

 

Herr Odinga fragt, ob für die Rammweise überhaupt der Platz zur Verfügung stehe. Herr Docter erklärt, soweit private Grundstücke durch die schräge Rammung berührt werden, seien die Eigentümer bereits informiert und um Erlaubnis gebeten worden.

 

Herr Graf erkundigt sich, ob das Wasser während der Maßnahme im Roten Siel verbleibe. Herr Gellmers bejaht. Weiterhin sei es geplant bei Bedarf zweimal am Tag den Bereich für den gewerblichen Schiffsverkehr zu öffnen.

 

Herr Odinga möchte wissen, ob sich auch Emder Unternehmen auf die Ausschreibung beworben haben. Herr Docter sagt, das dürfe derzeit noch nicht mitgeteilt werden.

 

Herr Schild sagt, es sei ursprünglich gesagt worden, dass Spielgeräte und Wasserspiele für Kinder um den Delft herum aufgestellt würden. Er fragt, wie diesbezüglich der Stand sei. Herr Docter entgegnet, dass beim Wohnmobilplatz Spielgeräte aufgestellt worden seien. Eine Aufstellung von Spielgeräten direkt beim Delft ist nicht Bestandteil von den Mitteln in Höhe von 13 Mio. €, die seitens des Landes zur Verfügung gestellt wurden. Das Land erstatte in diesem Fall lediglich die wasserbaulichen Maßnahmen. Außerdem liege die Zuständigkeit für Spielplätze nicht beim BEE, sondern beim FB 600. Derzeit fehle einfach das Geld für weitere Spielgeräte.

 

Herr Docter teilt mit, dass die Brückenarbeiten bewusst zeitlich gestaffelt wurden, um die Arbeiten zügig durchziehen zu können. Im Laufe des nächsten Jahres werde regelmäßig über die weiteren Schritte berichtet.