TOP Ö 13: Mündliche Mitteilungen des Oberbürgermeisters zum Baubetrieb

Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

Herr Holtz berichtet, dass der Eigenbetrieb und der Baubetrieb in jedem Jahr einen Kampf gegen das Unkraut auf Straßenflächen führen. Der BEE habe sich umgehört und wie viele andere Kommunen nun auch einen Antrag bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gestellt. Der Antrag umfasst ungefähr 19.000 m² genau definierte Flächen. Die Pflanzen werden dabei über ein Walzengerät mit dem Schaum benetzt. Für die Durchführung werde eine Fremdfirma beauftragt. Die Erlaubnis sei dem BEE nun befristet für ein Jahr erteilt worden.

Herr Docter betont, dass die Mittel bereits in vielen anderen kreisfreien Städten und Landkreisen genutzt werden würden.

 

Herr Götze fragt, ob es eine Unbedenklichkeitsbescheinigung gebe. Herr Holtz antwortet, dass der Bescheid verschiedene Vorschriften enthalte, die von der Fachfirma eingehalten werden müssen.

 

Herr Graf erkundigt sich nach der Höhe der Kosten. Herr Holtz antwortet, dass es für 2 Jahre 7.000 € brutto jährlich koste.

Herr R. Bolinius fragt, wie in den letzten Jahren das Unkraut beseitigt worden sei. Herr Docter antwortet, dass es nur händisch entfernt wurde. Herr R. Bolinius meint, dass sich das Mittel schnell rechne.

 

Herr Schild möchte wissen, ob das Mittel nur in Gewerbegebieten oder auch in Wohngebieten eingesetzt werde. Herr Holtz antwortet, dass es sich auf die Gewerbegebiete beschränke und nennt exemplarisch die Herderstraße, einige Verkehrsinseln und die Thüringer Straße. Herr Andersson fügt hinzu, dass in den Wohngebieten sowieso die Anliegerpflicht greife.