TOP Ö 7: Tätigkeitsbericht der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für das Jahr 2010

Beschluss: Kenntnis genommen.

Frau Dr. Zander erläutert gemeinsam mit Frau Saathoff anhand einer PowerPoint-Präsentation den Tätigkeitsbericht der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für das Jahr 2010. Die Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Grix bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Frau E. Meyer fragt an, ob sie es richtig verstanden habe, dass Frau Saathoff mit den Kindern und den Pferden arbeite und nebenher mit den Eltern Gespräche führe.

 

Frau Saathoff erklärt, sie mache nur die Praxiseinheit und führe das Erst- und Abschlussgespräch. Die eigentlichen Gespräche erfolgten in der Beratungsstelle.

 

Frau E. Meyer bittet um Auskunft, ob sie auch mit der Beratungsstelle in Verbindung stehen würde.

 

Frau Dr. Zander erklärt zum Ablauf, wenn es sich im Laufe der Gespräche der Beratungsstelle mit den Familien ergeben würde, dass man zu dem Entschluss käme, dass für dieses Kind eine reittherapeutische Maßnahme richtig wäre, werde diese Idee mit der Familie besprochen. Wenn auch dort ein Interesse bestehe, werde gemeinsam mit den Eltern und der Reittherapeutin ein Gespräch stattfinden, um genauere Informationen geben zu können. Vor diesem Gespräch habe der Fachberater natürlich schon den Kontakt mit der Reittherapeutin gesucht und sich nach Kapazitäten erkundigt. Danach erfolge eine Vorstellung des Kinders oder des Jugendlichen. Anschließend werde die Reittherapeutin ihr Konzept vorstellen. Wenn es zu einer Vereinbarung gekommen sei, müssten die Eltern mit dem Kinderarzt Rücksprache halten und eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erwirken. Darüber hinaus müssten die Eltern auch noch ihre schriftliche Einverständniserklärung geben, dass sie auch über evtl. Risiken aufgeklärt worden seien. Wenn das alles geklärt sei, werde mit der Reittherapeutin und der Familie ein erster Kontakt auf dem Hof von Frau Saathoff verabredet. Voraussetzung sei jedoch bei der Reittherapie, dass sich die Familie auch weiterhin regelmäßig bei der Beratungsstelle beraten lasse, da alle Personen einer Familie ein System seien. Wenn diese Gespräche abgebrochen werden sollten, könne dem Kind die Reittherapie nicht weiter ermöglicht werden.

 

Frau E. Meyer fragt an, wie viele Kinder aus Emden an dieser Reittherapie teilnehmen würden.

 

Frau Dr. Zander führt aus, die Angebote würden sich ausschließlich an Emder Kinder richten. Im letzten Jahr sei man mit einem Kind angefangen und nunmehr habe man eine reittherapeutische Maßnahme für ein zweites Kind vereinbart. Möglicherweise würde es bald einen dritten Fall geben. Da die Beratungsstelle mit dieser Reittherapie erst anfange, habe man im Grunde von der Kapazität her so gerechnet, dass maximal vier Kindern parallel so ein Angebot gemacht werden könne.

 

Frau E. Meyer bittet darum, in einem Jahr erneut über diese Reittherapie im Ausschuss zu berichten.

 

Herr Hoofdmann fragt an, ob die Zeit von acht Tagen bis zum ersten Gesprächskontakt akzeptabel sei.

 

Frau Dr. Zander erklärt, hierbei handele es sich um eine durchschnittliche Wartezeit, die mehr als akzeptabel sei.