Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Sprengelmeyer erklärt, der Kommunale Präventionsrat habe sich im letzten Jahr das Schwerpunktthema der sogenannten neuen Medien gewählt. Insbesondere beschäftige man sich mit dem Thema Chancen und Risiken des Internets und hier speziell mit dem Schwerpunkt der Internetspiele und wie die jungen Menschen diese Spielmöglichkeiten nutzen würden. Um dieses auch der Erwachsenenwelt und vornehmlich den zuständigen Politikern näher zu bringen, wolle er die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses einladen, an einer Lan-Party am 11.05.2012 in der Hochschule teilzunehmen. Was sich hinter einer solchen Lan-Party verberge, werde Herr Matthias Kalmlage nunmehr vorstellen,

 

Frau Meinen begrüßt Herrn Kalmlage und bittet um Vorstellung des Projekts.

 

Herr Kalmlage stellt sich zunächst vor und erklärt, er möchte den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses heute das Thema Lan-Party näherbringen und erläutert anhand einer PowerPoint-Präsentation, was eine Lan-Party sei, wer sich daran beteilige und was man damit erreichen wolle.

 

Frau Meinen bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Ouedraogo bedankt sich ebenfalls. Er hoffe, dass es Herrn Kalmlage an diesem Tag gelingen werde, dass er seine negative Einstellung bezüglich dieser Lan-Partys verliere.

 

Frau Lechner fragt an, wie viele Personen sich an einer Lan-Party beteiligen und ob diese tatsächlich von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr durchspielen würden.

 

Herr Kalmlage entgegnet, es seien zwölf Rechner vorhanden. Jeder Teilnehmer könne zu einiger beliebigen Zeit kommen und so lange spielen, wie er möchte. Die Zeit am 11.05.2012 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr sei jedoch für den Jugendhilfeausschuss reserviert, damit sich die Mitglieder einen Einblick verschaffen könnten. Weiter führt er aus, die Hauptzeit einer Lan-Party sei tatsächlich nachts, da durch die Dunkelheit das Gefühl anders sei.

 

Frau Meinen fragt an, ob auf Lan-Partys auch gewaltverherrliche Spiele gespielt würden.

 

Herr Kalmlage bemerkt, dieses sei auf jeder Lan-Party so. Seines Erachtens gehe es jedoch in den Spielen nicht darum, unbedingt jemanden töten zu wollen, sondern um das taktische Denken. Zudem sollte man Spiele am PC und das wirkliche Leben trennen.

 

Frau E. Meyer gibt zu bedenken, dass sie sich unter einer Lan-Party nicht viel vorstellen könnte. Sie hoffe, dass Herr Kalmlage ihr am 11.05.2012 diese Thematik ein wenig näher bringen könne.

 

Herr Kalmlage weist darauf hin, dass nur Personen ab 18 Jahren bei Lan-Partys zugelassen würden. Er habe aber für die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses drei Spiele herausgesucht, die die Spieler nicht überfordern würden. In diesem Fall gehe es in erster Linie nicht darum, was gespielt werde, sondern, welche Emotionen ausgelöst würden.

 

Herr Sprengelmeyer stellt abschließend fest, da man sich im kommunalen Präventionsrat dieses Schwerpunktthema ausgesucht habe, gehe es natürlich auch darum, sich mit der Thematik zu beschäftigen. Von daher sei es auch wichtig, zu wissen, worüber geredet werde. Der Termin am 11.05.2012 sei eine Möglichkeit, um eine ganz neue Erfahrung in Zusammenarbeit mit der Hochschule zu machen und werde ein erster Einstieg in diese Thematik sein.

 

Frau Meinen bedankt sich bei Herrn Kalmlage und geht davon aus, dass zu diesem Termin viele Mitglieder des Ausschusses erscheinen werden.