1.   Rahmenbedingungen von Krippen und Kindertagesstätten

 

Herr Sprengelmeyer führt aus, wie bereits der Presse zu entnehmen gewesen sei, habe es einen Termin gegeben, den die GEW zum Thema Rahmenbedingungen von Krippen und Kindertagesstätten angesetzt habe. Hier sei es insbesondere um die dritte Fachkraft und um Gruppengrößen gegangen. Zusammenfassend könne er sagen, dass man sich zukünftig mit den Rahmenbedingungen im Vorschulbereich beschäftigen müsse. Er habe darauf hingewiesen, dass durch die dritte Fachkraft und die Reduzierung der Gruppengröße eine erhebliche Mehrbelastung in den jährlichen Betriebskostenabrechnungen für die Stadt Emden entstehen werde. Er gehe hier von einem Betrag nicht unter 1 Mio. € aus. Zudem werde man sich auch mit der Qualität in der Krippen- und Kindertagesstättenpädagogik beschäftigen müssen. Er habe mit der GEW und den anwesenden Erzieherinnen vereinbart, dass dazu eine Gruppe eingerichtet werde, die sich mit den Standards in der Vorschulpädagogik beschäftigen werde. Abschließend stellt er fest, der fachlichen Diskussion werde man sich nicht verschließen können.

 

2.   Veranstaltung „Arme Kinder im Sozialstaat“

 

Herr Sprengelmeyer weist darauf hin, am 11. und 12.06.2012 würde die Veranstaltung „Arme Kinder im Sozialstaat?!“ in der Evangelischen Akademie Meißen durchgeführt. Sicherlich sei diese Veranstaltung für die Ratsmitglieder sehr interessant, um sich mit der Thematik auseinander setzten zu können.

 

3.   Bundesprogramm „Frühe Chancen“

 

Herr Ubben erklärt, zum Thema Sprachförderung würde es das Bundesprogramm „Frühe Chancen“ geben. Seit dem Jahre 2011 würden durch dieses Programm die Kindertagesstätten St. Walburga, Neue Heimat und Paulus gefördert. In einer zweiten Förderwelle habe die Kindertagesstätte Schwabenstraße habe einen entsprechenden Antrag gestellt und sei nunmehr  in das Förderverfahren aufgenommen worden. Somit gäbe es eine Förderung bis zum Jahr 2014 mit jeweils jährlich 25.000 € für eine Sprachförderkraft.