Beschluss: Kenntnis genommen.

Frau Wermuth erläutert anhand der Vorlage, dass es im dem Fachdienst Sozialer Dienst zu längerfristigen Personalausfällen aufgrund von Krankheit, vorzeitigem Ruhestand und einer Kündigung gekommen sei. Aus diesem Grund hat der Fachdienstleiter, Herr Frein, diese Leistungseinschränkungen formuliert, die seit geraumer Zeit die Arbeit im Sozialen Dienst beeinflussen würden.

 

Sie führt weiter aus, diese Einschränkungen würden ihrer Ansicht nach große Gefahren bergen. Besonders darauf hinweisen wolle sie, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darunter leiden würden, dass sie deutlich unter den erarbeiteten Standards zurückgehen und eigentlich eine schlechte Arbeit machen würden. Dieses sei auch die Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger. Die Leistungseinschränkungen seien somit eine Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Herr Sprengelmeyer ergänzt, der Rat habe bereits im letzten Jahr im Vorgriff auf die Haushaltsberatungen beschlossen, zwei zusätzliche Stellen zu besetzen. Diese Bewerberverfahren dauere noch an, sodass es noch zu keiner Entlastung geführt habe.

 

Herr Sprengelmeyer geht anschließend auf den praktischen Ablauf einiger Maßnahmen ein und erläutert diese ausführlich.

 

Herr Bongartz erkundigt sich, ob im Haushalt diese vier benötigten Stellen berücksichtigt worden seien.

 

Herr Mansholt entgegnet, im Personalbereich würde kein Problem hinsichtlich der Stellen bestehen, da aufgrund der Empfehlung von Herrn Grebe den Haushaltsentwurf in diesem Jahr aufgestockt worden sei. Dieses sei auch im letzten Sommer im Eckwertebeschluss so benannt worden. In der Ratssitzung im Dezember 2011 habe die Verwaltung auf die Situation hingewiesen. Seiner Meinung nach resultieren die Probleme, die derzeit im Sozialen Dienst vorhanden seien, nicht ausschließlich daraus, dass diese zwei Stellen nicht besetzt seien, sondern daraus, dass andere Probleme hinzugetreten seien. Und diese Problemr seirn nicht eine Frage des Budgets, sondern, wie schnell die Stadt Emden es schaffe, die vakanten Stellen wieder zu besetzen.

 

Herr Sprengelmeyer bemerkt, zum einen sei es ein Ausführungsproblem. Andererseits müssen die neuen Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen auch eingearbeitet werden. Eine ernsthafte Entlastung erwarte er daher zum Herbst 2012.

 

Herr Bongartz erkundigt sich, ob die beiden Stellen, die in der letzten Ratssitzung beschlossen worden seien, bereits besetzt seien. Er fragt an, wie lange so eine Stellenbesetzung dauern werde.

 

Herr Sprengelmeyer antwortet, die Stellenausschreibung sei erfolgt. Es sei jedoch nicht einfach, qualifiziertes Personal zu finden. Zum 01.04.2012 werde die erste Einstellung vorgenommen werden.

 

Frau Wermuth gibt zu bedenken, dass Stellen im öffentlichen Dienst im Gegensatz zu früher nicht mehr sehr beliebt seien. Gerade in diesem Bereich seien die Bürgerinnen und Bürger oftmals sehr unzufrieden und könnten die langen Wartezeiten nicht nachvollziehen. Dementsprechend würde sich auch das Bewerbungsverfahren hinziehen.

 

Herr Ohling berichtet aus eigenen Erfahrungen, dass die Kontaktaufnahme mit dem Sozialen Dienst zumindest per Mail immer noch möglich sei. Seiner Ansicht nach müsse qualifiziertes Personal gefunden werden. Er bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jetzt die Arbeit leisten würden.