TOP Ö 5: Zuschüsse an die Sportvereine und Sportorganisationen im Haushaltsjahr 2012

Der in der Vorlage 16/0354 als Anlage dargestellten Vereinbarung zwischen dem Stadtsportbund Emden und der Stadt Emden wird zugestimmt.

 

Den in der Vorlage 16/0354 als Anlage dargestellten Vorschlägen der Verwaltung über die Aufteilung der Zuschüsse im Sportbereich im Haushaltsjahr 2012 wird zugestimmt.

 


Herr Buß erklärt, mit der vorliegenden Beschlussvorlage über die Zuschüsse an die Sportvereine und Sportorganisationen im laufenden Haushaltsjahr würden die ersten Auswirkungen der Sportentwicklungsplanung sichtbar. Nach dem Beschluss im letzten Sportausschuss, eine Steuergruppe für die Umsetzung der Sportentwicklungsplanung einzusetzen, habe diese mittlerweile auch die ersten Sitzungen durchgeführt. Prioritär habe man sich zunächst einmal mit der Neugestaltung der Zuschüsse im Sportbereich beschäftigt. Hier sei es erst einmal darum gegangen, die pauschalen Jugendförderungen der Vereine zu überarbeiten. Dazu habe die Verwaltung auch einen Vorschlag auf den Tisch gelegt. Die Maßnahmen für die zukünftige Jugendförderung im Sportbereich sei in der Steuergruppe besprochen und auch mit den Vereinsvertretern in einer Arbeitsgruppe abgestimmt worden. Herr Buß weist darauf hin, dass die Vorschläge nicht abschließend seien. Es werde für die Zukunft auch weitere Ideen geben, die Jugendförderung von konkreten Maßnahmen im Sportbereich abhängig zu machen und vom „Gießkannenprinzip“ abzuweichen. Die Verwaltung habe sich nach längerer Diskussion durchgerungen, dem Rat diesen Vorschlag vorzulegen. Zunächst würde eine pauschale Jugendförderung in diesem und im nächsten Jahr zum Teil beibehalten. Diese Lösung hätte sich nach der Diskussion mit den Sportvereinen ergeben, um nun nicht einen spontanen Wechsel durchzuführen, zumal die Vereine mit den Zuschüssen aus der Jugendförderung, die bisher pauschal gezahlt worden seien, rechnen würden. Herr Buß erläutert dann, wie die Umstellung der Jugendzuschüsse bis zum Jahre 2014 geplant sei.

 

Weiter weist Herr Buß darauf hin, die zukünftige pauschale Jugendforderung werde auch erst bei Vereinen ab 30 Jugendlichen einsetzen. Es sei immer wieder über Sinn und Zweck einer pauschalen Förderung von 2,60 € diskutiert worden. Dieses führe dazu, dass eine Mindestsumme von 58 € ausgeschüttet werde. Darüber hinaus habe die Verwaltung in vier Maßnahmen zunächst einmal als Einstieg in diesem Jahr vorgeschlagen, die konkreten Maßnahmen der Sportförderung im Jugendbereich festzumachen und die Fortbildung im Jugendbereich u. a. für die Übungsleiterausbildung zu bezuschussen. Zudem würden auch Zuschüsse zu Fahrtkosten und Gebührenstartgeldern für die Teilnahme an Wettkämpfen aufsteigend ab den Niedersachsenmeisterschaften gezahlt. Hierin sehe man durchaus einen Anreiz für die Vereine, sich verstärkt an diesen Wettkämpfen zu beteiligen.

 

Herr Buß erklärt, des Weiteren wolle man in diesem Jahr zum ersten Mal aus diesem Topf das Bewegungspicknick, welches sich positiv entwickelt habe und maßgeblich von den Vereinen durchgeführt werde, in Höhe von 150 € je Veranstaltung bezuschussen. Zu guter Letzt würden die Sportvereine verstärkt gefördert werden, die mit den Emder Schulen Kooperationen im Sportbereich eingegangen seien.

 

Des Weiteren habe man ausgewertet, welche Vereine eine pauschale Jugendförderung erhalten würden. Zudem schlage die Verwaltung vor, eine Änderung der Bezuschussung der Sportstättenpflege vorzunehmen. Hier sei eine deutliche Anhebung der Zuschussmittel möglich geworden, da in diesem Jahr ein erhöhter Haushaltsansatz zur Verfügung stehe. Diese Summen seien natürlich auch mit der Steuergruppe im Rahmen der Sportentwicklungsplanung abgestimmt worden. Die verstärkte Förderung entlaste natürlich die Vereine bei den Ausgaben für die Sportplatz- und Sportanlagenpflege. Man wolle aber die Zuschusszahlung davon abhängig machen, dass zukünftig nachzuweisen sei, dass diese Beträge zweckentsprechend verwendet worden seien.

 

Herr Buß bemerkt, der Vorlage sei ein neuer Entwurf einer Vereinbarung mit dem Stadtsportbund beigefügt worden. Bisher sei die Vereinbarung jeweils auf drei Jahre befristet gewesen und zweimal durchgeführt worden. Schon die Investitionszuschüsse für die Sportstättenbaumaßnahmen seien über den Stadtsportbund verwaltet und von ihm auch immer zweckentsprechend verwendet worden. Da sich das ganze Verfahren wirklich bewährt habe und man mit den ganzen Zuschussmitteln flexibler geworden sei, sei nunmehr die Vereinbarung dementsprechend formuliert worden.

 

Frau Risius bedankt sich für die Ausführungen.