TOP Ö 6: Sachstandsbericht zur Sportentwicklungsplanung der Stadt Emden

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Buß erklärt, im letzten Sportausschuss sei ein Steuergremium eingesetzt worden. Dieses Gremium habe nunmehr vier Sitzungen durchgeführt und sich mit diversen Themen und unterschiedlichen Maßnahmen beschäftigt, die auch im Bericht der Sportentwicklungsplanung vorgeschlagen worden seien. Als Beispiele nennt Herr Buß die Förderung der Ehrenamtlichkeit, die Fortbildung der Vereinsführungskräfte, die Zuschüsse für die Sportförderung, die Vereinsprofile, die Internetpräsentation für die Vereine oder auch die Förderung des Spitzensportes. Ein ganz wesentlicher Raum habe zunächst einmal die Diskussion über die Priorisierung der Maßnahmen eingenommen. Man habe sich einen Prioritätenkatalog gegeben, der in diesem Gremium jetzt abgearbeitet werde. Zudem sei eine weitere Arbeitsgruppe mit Vertretern der Vereine eingerichtet worden, die sich aus einer Informationsveranstaltung entwickelt habe, bei der die wesentlichen Punkte der Sportentwicklungsplanung erläutert worden seien. Außerdem habe ein Vertreter des Landessportbundes den wichtigen Punkt der Vereinsprofile den Vereinen nahegebracht. Diese Arbeitsgruppe werde sich insbesondere mit der Thematik der Vereinsprofile befassen.

 

Abschließend bemerkt Herr Buß, die Zwischenstände und auch die konkreten Maßnahmenvorschläge würden dem Sportausschuss in der nächsten Zeit selbstverständlich dargelegt und erläutert werden. Insgesamt sei aufgrund des Berichts und der Einsetzung der Arbeitsgruppen frischer Wind in die Entwicklung der Sportlandschaft gebracht worden.

 

Frau Risius bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Kronshagen erklärt, die CDU-Fraktion finde es sehr gut, dass eine solche Planung durchgeführt werde. Seiner Ansicht nach sollte man sich aber Termine setzen. Er würde es begrüßen, wenn zumindest bis Ende des Jahres ein solcher Plan auf den Tisch liegen würde.

 

Herr Wehmhörner führt aus, er wolle den Bericht von Herrn Buß dahingehend ergänzen, dass das Steuerungsgremium einige Male getagt habe und dass die Bereitschaft der Vereine sehr groß sei, in der Arbeitsgruppe mitzuarbeiten. Seiner Meinung nach müsste es möglich sein, bis zum Ende des Jahres für den Sportausschuss ein Resümee ziehen zu können.

 

Weiter bemerkt Herr Wehmhörner, er wolle sich bei Rat und Verwaltung dafür bedanken, dass dem Stadtsportbund dieses Vertrauen entgegengebracht werde, mit dem Geld entsprechend umzugehen. Dieses Geld werde so eingesetzt, wie es geplant sei. Am Ende des Jahres werde über den Fachdienst Schule und Sport und dem Rechnungsprüfungsamt abgerechnet, damit man sehen könne, dass die Gelder richtig eingesetzt worden seien. Bis dato seien die Zuschüsse für die Sportplatzarbeiten etc. fast pauschaliert abgegeben worden. Das würde nicht mehr ausreichen. Der Stadtsportbund werde den Vereinen aufzeigen, dass hier eine Rechnungslegung erforderlich sei. Abschließend stellt Herr Wehmhörner fest, dass mit der nunmehr getroffenen Regelung die Verwaltung und der Stadtsportbund auch gut arbeiten könnten.

 

Frau Baumfalk stellt heraus, ihre Fraktion begrüße auch die Rechnungslegung. Sie fragt an, ob hinsichtlich der Prioritätenlisten einige Beispiele genannt werden könnten.

 

Herr Buß geht auf die Ausführung von Herrn Kronshagen ein und bemerkt, selbstverständlich könne ein Zwischenbericht zum Ende des Jahres vorgelegt werden. Doch sei die Sportentwicklungsplanung ein fortlaufender Prozess, der sich über die nächsten Jahrzehnte entwickeln werde. In diesem Zwischenbericht könne man natürlich keine feste Terminierung bestimmter Maßnahmen vorlegen, weil aus der Erarbeitung der Umsetzungsvorschläge sich auch notgedrungen entsprechende finanzielle Erwägungen ergeben würden, die auch diskutiert werden müssten. 

 

Bezüglich der Prioritätenliste teilt Herr Buß mit, die erste Priorität habe für die Verwaltung die Umgestaltung der städtischen Zuschüsse für die Sportförderung. Das sei im Grunde genommen für dieses Jahr erledigt, wenngleich man aber auch in der Diskussion mit den Vereinen sei, diese konkreten Maßnahmen im Jugendbereich weiter aufzuführen. Wie er bereits ausführte, sei diese Liste nicht abschließend und es gäbe noch unterschiedliche Punkte, die noch diskutiert werden müssten, inwieweit sich diese Ideen auch als Maßstab für die Zuschusszahlungen in Zukunft eignen würden. Die Thematik Vereinsprofile habe man sich ganz zu Anfang auf die Tagesordnung geschrieben. Daran werde deutlich, dass dieses ein wichtiges Thema sei. Mit Unterstützung der Vereine beim Aufbau und der Pflege der Internetpräsenz wolle man sich auseinandersetzen. Über dieses Thema habe man bereits diskutiert. Auch die Übungsleiterfortbildung sei angesprochen worden und es gehe auch darum, Anreize für den Spitzensport zu schaffen. Diese Thematik werde in den nächsten Sitzungen diskutiert, um auch die Ehrenamtlichkeit zu fördern. Außerdem würden sich gewisse Prioritäten im investiven Bereich aus dem Sportentwicklungsplan ergeben, der in der letzten Sitzung des Sportausschusses vorgestellt worden sei. Dort sei u. a. vorgeschlagen worden, einen Kunstrasenbelag für die Anlage des Emder Rollsportclub anzuschaffen. Hier sei man mit dem Stadtsportbund auf einem guten Wege. Es würde auch weitere Maßnahmen geben, die allerdings einen höheren investiven Aufwand erfordern würden. Diese seien zunächst einmal die die zweite Reihe gestellt worden.