TOP Ö 9: Anfragen

 

1.   Friesentherme

 

Herr Wehmhörner erklärt, er habe erfahren, dass die Friesentherme zu Zeiten, in denen normalerweise noch trainiert werde, gesperrt worden sei, weil sich wieder Fliesen großflächig von der Wand gelöst hätten. Er stelle sich jetzt die Frage, ob dieses noch unter die Gewährleistung falle oder ob man in nächster Zeit damit rechnen müsse, dass die Halle wieder saniert werden müsse, weil weitere Fliesen abgefallen seien.

 

Herr Buß bemerkt, bei der Sperrung habe es sich um die jährlichen Revisionsarbeiten gehandelt, die sicherlich jährlich erfolgen müssten. Um welchen Zeitraum es sich handeln würde, sei immer vom Umfang der Arbeiten abhängig. Nach seiner Kenntnis habe es sich bei den jetzt durchgeführten Arbeiten um ganz normale Unterhaltungsarbeiten gehandelt. Zudem seien noch Arbeiten durchgeführt worden, die im Rahmen der Gewährleistung abzuwickeln gewesen seien. Einzelheiten zu technischen Fragen könne er nicht beantworten. Hier wäre es sicherlich sinnvoll, den Geschäftsführer, Herrn Schwarzenau, gelegentlich in den Sportausschuss einzuladen, damit er diese Fragen konkret beantworten könne.

 

Herr Mensen wirft die Frage auf, warum diese Revisionsarbeiten nicht ausschließlich in den Sommerferien durchgeführt würden, sondern in Zeiten, in denen normales Training stattfinde.

 

Frau Risius regt an, eine Sitzung des Sportausschusses gelegentlich in den Räumlichkeiten der Friesentherme durchzuführen.

 

Herr Buß führt aus, die Revisionsarbeiten würden sicherlich aus dem Grunde vor den Sommerferien durchgeführt, weil in den Ferien höhere Besucherzahlen erwartet würden. Bezüglich der Durchführung einer Sitzung in der Friesentherme bemerkt er, der dortige Sitzungsraum sei relativ klein, sodass es kaum möglich sein würde, dort eine Sitzung durchzuführen.

 

2.   Akquirierung von EU-Mitteln

 

Herr Wehmhörner berichtet von einem gemeinsamen Seminarbesuch in Hannover mit Herrn Buß zum Thema Akquirierung von EU-Mitteln. Dort habe man feststellen müssen, dass in den vergangenen Jahren sehr viel Geld verloren gegangen sei, weil man diese EU-Mittel nicht in Anspruch genommen habe. Er schlage vor, einen Ansprechpartner für den Bereich des Sports zu beschäftigen, der sich speziell um die EU-Mittel für Jugend und Sport kümmere. Seiner Meinung nach dürfte sich diese Person im Prinzip fast selbst bezahlbar machen.

 

3.   Freibad Borssum

 

Herr Arends macht darauf aufmerksam, dass das städtische Freibad in Borssum seiner Meinung nach im Moment etwas vernachlässigt werde. So sei mit der Sanierung des Kleinkinderbereichs vor etwa zwei Monaten angefangen worden. In den letzten Wochen lasse sich hier aber bei der Bautätigkeit kein Fortschritt erkennen. Seines Erachtens sei es ein schlechtes Zeichen für ein Freibad, wenn man zu Saisonbeginn mit einer Sanierung anfange. Er fragt an, wann mit einer Fertigstellung zu rechnen sei.

 

Herr Buß erklärt, bei dem Freibad Borssum würde es sich um städtisches Freibad handeln, welches durch die GMF bewirtschaftet werde. In dem Pachtvertrag sei festgelegt, dass diese Gesellschaft sämtliche Aufgaben übernehme. Daher habe die Verwaltung keinen direkten Einfluss auf die Sanierung bzw. den Umbau des Kinderplanschbeckens. Er werde sich bei Herrn Schwarzenau erkundigen und die Frage über das Protokoll beantworten.

 

Anmerkung der Protokollführung:

Das Kleinkinderbecken wird neu gebaut. Das Becken sollte ursprünglich bis Mitte Juni 2012 fertig gestellt werden. Die Bauweise erfordert eine restlose Abtrocknung des Estrichs. Diese war aufgrund der sehr feuchten Witterung bis zum geplanten Fertigstellungsdatum nicht möglich.

Nach Abtrocknung des Estrichs wurden die weiterführenden Tätigkeiten, insbesondere die Fliesenarbeiten, von der bauausführenden Firma nur sehr schleppend weitergeführt. Die Firma wurde von der Geschäftsführung der Friesentherme persönlich und mit zahlreichen Schreiben bzw. Emails aufgefordert, die Bauarbeiten abzuschließen. Das Becken ist bis heute nicht fertig gestellt. Die Arbeiten sollen jedoch im Herbst abgeschlossen werden.