TOP Ö 7: Tätigkeitsbericht der Gleichstellungsstelle 2011 / 2012

Beschluss: Kenntnis genommen.

Frau Fekken trägt den Tätigkeitsbericht 2011/2012 vor. Sie teilt mit, dass der Gleichstellungsplan zwischenzeitlich vom FD 211 erstellt worden sei (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen v. 20.06.2012). Hierfür sei sie sehr dankbar, denn es handele sich hierbei um eine aufwändige Arbeit, für die der direkte Zugriff auf die Personaldaten erforderlich gewesen sei. Herrn Discus und ihr sei es außerordentlich wichtig gewesen, die beschlossenen Maßnahmen entsprechend umzusetzen.

 

Herr Renken bedankt sich hierfür und schlägt vor, den Gleichstellungsplan auch dem Rat zur Kenntnis zu geben. Frau Fekken erwidert, der Gesetzgeber lehne dieses aufgrund vertraulicher Informationen über Personalangelegenheiten ab. Dies sei eine Veränderung zum bisherigen Stufenplan.

 

Anschließend fährt sie mit ihrem Vortrag fort. Bezüglich der Eröffnung des Frauenortes Krummhörn – Hermine Heusler-Edenhuizen hofft sie, dass auch Emden ein Frauenort werden könne. Die Verwaltung sei schon mit der Recherche beschäftigt, welche historischen Emder Frauenpersönlichkeiten hierfür in Frage kämen.

 

Frau Eilers lobt die Arbeit von Frau Fekken. Schade sei, dass man die näheren Ergebnisse nicht erfahren könne. Herr Strelow stimmt dem zu. Gerade in Anbetracht der demografischen Entwicklung sei die von Frau Fekken geleistete Arbeit sehr wichtig. Anschließend nimmt er Stellung zu dem Personalbestand der Stadt Emden und der Strukturkommission.

 

Herr Bornemann erwidert, der Gleichstellungsplan habe mit dem Personalbedarf nichts zu tun. Im Übrigen seien die Ergebnisse der Personalbedarfsuntersuchungen bislang alle in den Fachausschüssen vorgestellt worden. Herr Haase bestätigt dies. Es würde auch niemandem in der Verwaltung Geheimdiplomatie unterstellt.

 

Er regt wegen der Wichtigkeit des Themas an, Frau Fekken zukünftig schon zu Beginn der Sitzung vortragen zu lassen.

 

Bezüglich der Eröffnung des Frauenortes Krummhörn – Hermine Heusler – Edenhuizen möchte er wissen, ob es für die Stadt Emden eine realistische Chance gäbe, ebenfalls eine bedeutende weibliche Persönlichkeit zu finden. Frau Fekken antwortet, sie habe ihre Vorstellungen bereits mit den Kolleginnen und Kollegen des Ostfriesischen Landesmuseums und des Stadtarchivs diskutiert. Ihr Interesse wäre eine Frau, die einen Bezug zum Maritimen der Stadt Emden habe. Dies erfordere eine intensive Recherche, sie könne sich aber vorstellen, dass die Emder Geschichte hierzu etwas hergebe. Da sie diese Arbeit selber nicht leisten könne, sei sie natürlich auf die Kenntnisse Dritter angewiesen.