TOP Ö 8: Neuer Internetauftritt der Stadt Emden - Vorstellung des neuen Layouts der Internetseite

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Dinkela erläutert die Gründe für die Einrichtung eines neuen Internetauftritts und geht auf die Ergebnisse der von der Verwaltung für dieses Thema eingerichteten Arbeitsgruppe ein. Danach begrüßt er Herrn Michael Dormann von der Fa. henneundei und Herrn Hannes Horneber von der Fa. Takuma Software Design. Die Fa. henneundei sei im Bereich Marketing und die Fa. Takuma Software Design im technischen Bereich sehr stark.

 

Anschließend stellen Herr Dormann und Herr Horneber das neue Layout der städtischen Internetseite vor. Dieses wird als Anlage 1 dem heutigen Protokoll angehängt. 

 

Herr Haase verweist auf den Start eines Bürgerhaushaltes in der Stadt Osnabrück. Er möchte wissen, ob auch die Stadt Emden für die BürgerInnen Möglichkeiten vorhalte, ihre Meinung online kundzutun. Außerdem vermisse er unter den Hauptgruppen den Button „Politik“. Herr Horneber bemerkt, natürlich werde für die BürgerInnen eine Möglichkeit geschaffen, auf der Website ihr Feedback abzugeben. Herr Dormann bestätigt dies. Er weist darauf hin, dass das bisher Vorgestellte jederzeit veränderbar sei. Es werde erst dann veröffentlicht, wenn alle damit zufrieden seien.

 

Bezüglich des Bürgerkontaktes verweist er auf Foren u. ä. Dies sei aber eine Frage der anschließenden Betreuung.

 

Herr Bongartz erinnert an die städtischen Gelder (ca. 20.000,-- €), die im Haushalt für die Vorbereitung eines Bürgerhaushaltes zur Verfügung gestellt werden sollten. Außerdem sollte sich die Politik auf der Internetseite wiederfinden. Herr Dinkela erwidert, dass die Koordination des Internetauftritts über die Pressestelle der Stadt Emden laufe. Vorschläge würden dort gerne entgegengenommen.

 

Den Button „Politik“ werde die Verwaltung auf gar keinen Fall vergessen. Sie werde diesen zukünftig sogar noch mehr in den Vordergrund schieben.

 

Frau Eilers rät davon ab, die neue Website erst dann einzustellen, wenn alle zufrieden seien. Hierfür gäbe es zu viele verschiedenen Meinungen zu dem Thema.

 

Bezüglich des Zuganges für die Ratsmitglieder möchte sie wissen, ob dieser ähnlich aussehen werde wie die jetzige Website und ob die Möglichkeit bestände, einen Livestream, z. B. zu einer Ratssitzung, einzubauen. Herr Dormann erwidert, das Einbringen kleiner Videos sei kein Pro-blem.

 

Frau Eilers fährt fort, sie hätte sie drei Anmerkungen bezüglich der Sprache auf der Website:

 

a) Zum einen sei ihr bei der Überschrift auf der ersten Seite „Emden Erleben“ unangenehm aufgefallen, dass das zweite Wort „Erleben“ groß geschrieben worden sei.

 

b) Außerdem finde sie den Oberbegriff „Stadt“ unglücklich gewählt.

 

c) Zudem möchte Sie wissen, ob auf der Website in der Wahl der Ansprache auch Rücksicht auf die unterschiedlichen Geschlechter genommen worden sei.

 

Zu der Schreibweise des Slogans „Emden Erleben“ erklärt Herr Dormann, dass dieser lediglich ein Arbeitsziel der beiden Firmen gewesen sei. Insofern sei dieser für die Öffentlichkeit nicht relevant.

 

Bezüglich der Oberpunkte seien lange Diskussion geführt worden. Ziel sei es, im Gegensatz zur jetzigen Website so wenige Oberpunkte wie möglich einzusetzen. Irgendwann werde der Bürger ganz genau wissen, wo was zu finden sei.

 

Was die Sprachunterschiede angehe, würden beide Firmen versuchen, möglichst viele Interessen mit einzubringen. Zur Not würden auch Kompromisse geschlossen.

 

Herr Horneber erklärt, hier spielten viele unterschiedliche Erwartungshaltungen eine Rolle. Eine der größten Aufgaben werde es sein, zu beraten und zwischen den einzelnen Interessen zu vermitteln.

 

Anschließend geht er auf die Unterbringung des Rats- bzw. Bürgerinformationssystem auf der neuen Website ein. Sein Wunsch sei es, eine Website einzurichten, die so viele Menschen wie möglich anspreche.

 

Herr Renken meint, seines Erachtens habe die Website mehrere Funktionen:

 

Sie solle nicht nur die Stadt Emden als Ganzes positiv darstellen, sondern auch gegenüber den BürgerInnen der Stadt Emden eine Servicefunktion erfüllen. Die neue Website solle daher möglichst einfach zugänglich sein. Außerdem sollten auch die interaktiven Bestandteile, wie z. B. die Bürgerbeteiligung, nicht fehlen.

 

Seiner Meinung nach sei das Rats- und Bürgerinformationssystem bisher relativ gut präsentiert worden. Alle wichtigen Links, z. B. zu den Fraktionen, seien darin enthalten gewesen. Er beklagt, dass die Politik nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt in die Planung mit eingebunden worden sei. Er möchte wissen, bis wann sich die neue Website realisieren lasse und wann diese dem Rat vorgestellt werde.

 

Herr Dinkela erwidert, es sei schwer, jetzt einen genauen Zeitpunkt für die Fertigstellung des neuen Layouts festzusetzen. Die Verwaltung gehe aber davon aus, Ende des Jahres 2012 den größten Teil des Internetauftrittes im ersten Modul vorstellen zu können. Im nächsten Jahr werde dann Teil 2 „Erlebniswelten“ umgesetzt. Hier ginge es darum, die bisherigen 1000 Seiten auf ca. 250 Seiten zu reduzieren.

 

Herr Strelow bittet darum, die Politik von Anfang an in die Arbeit mit einzubinden. Er schlage daher vor, feste Sitzungstermine mit VertreterInnen der Politik zu vereinbaren. Ansonsten freue er sich, dass die Verwaltung mit den Firmen Takuma Software Design und henneundei zwei versierte Unternehmen aus dem Emder GründerInnenzentrum (EGZ) gefunden habe, die sich mit der Neugestaltung des neuen Layouts der städtischen Internetseite auseinandersetzten. Dies sei eine tolle Sache und zeige, dass die EGZ vernünftige Unternehmen habe.

 

Frau Eilers bemängelt den Hintergrund der Website, der wie ein Strand wirke. Dieser passe nicht zu Emden. Herr Dormann erklärt, die meisten Bilder seien nur Platzhalter. Sie seien jederzeit austauschbar. So gäbe es auch die Möglichkeit, regelmäßig wechselnde Bilder dort einzusetzen.

 

Herr Haase möchte wissen, ob darüber nachgedacht worden sei, bestimmten Emder Firmenkonzernen Werbung zu erlauben. Herr Bornemann zeigt sich skeptisch. Dies könne sehr schnell zu Schwierigkeiten führen. Im Übrigen ginge es heute nur um die Frage des Designs. Die Inhalte würden zu einem späteren Zeitpunkt diskutiert. Er freue sich daher, dass der „Startschuss“ heute gegeben werde.

 

Zusagen könne er, dass der Button „Politik/Rat mit aufgenommen werde, so dass das Ratsinformationssystem sowohl unter dem Button „Bürger“ als auch unter dem Button „Rat und Politik“ zu finden sein werde. Bezüglich der Umsetzung einer Bürgerbeteiligung würden frühestens im Herbst 2012 die ersten Schritte unternommen.

 

Anschließend nimmt er Stellung zu dem „Postkartenfoto“ auf der Website. Er schlägt vor, das Bild je nach Jahreszeit zu verändern.