TOP Ö 19: Anfragen

Herr Grix führt aus, das Jugendhilfegesetz gelte für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr. In letzter Zeit seien ihm sehr viele Fälle bekannt geworden, dass Jugendliche von Obdachlosigkeit bedroht oder obdachlos geworden seien. Dabei habe es sich in mehreren Fällen um junge Frauen mit kleinen Kindern gehandelt, die teilweise im Frauenhaus untergekommen seien. Diese Frauen hätten erhebliche Schwierigkeiten, eine Wohnung zu bekommen. Er bitte darum, zwischen den Verwaltungsorganisationseinheiten eine bessere Vernetzung herzustellen, um bessere Hilfe geben zu können.

 

Frau Grix bittet in diesem Zusammenhang um Auskunft, wie viele Stunden Herrn Cornelius für diese Tätigkeit zur Verfügung stehen würde. Ihr sei bekannt, dass er auch noch für ein anderes Aufgabengebiet zuständig sei.

 

Herr Sprengelmeyer sagt eine Beantwortung über das Protokoll zu, da Herr Cornelius nicht Mitarbeiter seines Fachbereiches sei, sondern dem Fachbereich Gesundheit und Soziales angehöre. Es werde im Übrigen zu dieser Thematik ein Workshop vorbereitet. Hier seien verschiedene Zielgruppen zu berücksichtigen. Er könne in der aktuellen Situation nur dafür werben, sich vertrauensvoll an die Verwaltung zu wenden, damit diese im Einzelfall lösungsorientiert an den Fall herangehen könne.

 

Anmerkung der Protokollführung:

Lt. Auskunft des Fachbereichs Gesundheit und Soziales ist Herr Cornelius nicht allein für die Beseitigung von Obdachlosigkeit tätig. Seine Stelle umfasst etwa zu ½ auch die Bearbeitung der Anträge nach dem Bildungs- und Teilhabepaket und die damit verbundenen Tätigkeiten.