TOP Ö 10: Mündliche Mitteilungen des Oberbürgermeisters zum Baubetrieb

Grachtenreinigung

Herr Buß sagt, dass das Thema bereits seit einiger Zeit beschäftige und jetzt ein Haushaltsansatz von 50.000 € zur Verfügung stehe.

Die Überlegung, ein gebrauchtes Mähboot des Entwässerungsverbandes zu kaufen, ist nicht zu realisieren, da das Boot nicht passe. Ähnlich habe es sich bei einem anderen Vorführboot verhalten.

Herr Buß gibt einen Überblick anhand einer Power Point Präsentation über die Grachten und Brücken in Constantia sowie die Funktionsweise eines weiteren Mähbootes. Der Bereich bei der FH sei nicht mit dem Boot befahrbar, auf Nachfrage von Herrn Odinga sagt Herr Buß, dass in dem Bereich nicht so ein heftiger Bewuchs wie an anderen Stellen sei.

Herr Buß erklärt, dass das Boot zur Entschlammung umgerüstet werden könne. Er sehe in diesem Mähboot große Chancen eine kostengünstige Lösung zu finden, auch wenn das Boot nicht ganzjährig im Einsatz sei. Durch eine weitere Überplanung der Möglichkeiten rechne er nicht mit neuen Erkenntnissen.

 

Herr Gosciniak dankt für die Ausführungen und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Docter merkt an, dass das Mähboot nicht nur in Constantia eingesetzt werden könne, sondern auch andere Einsatzgebiete in Frage kämen. Herr Buß nennt beispielhaft den Stadtgraben und sagt, dass es noch einmal genauer dargestellt werden würde.

 

Herr Davids fragt, ob das Boot stabil genug sei, wenn es zum Beispiel auf Fremdkörper stoße. Herr Buß sagt, dass es noch nicht genauer untersucht worden sei, da die Grachten in Constantia eher flach seien. Es werde geprüft.

Herr Odinga fragt, ob es genügend Flächen zur Ablage gebe. Herr Buß sagt, dass die weitere Planung erst möglich werde, wenn die genaue Größe feststehe, es müsste aber gehen. Herr Odinga verweist auf die guten Erfahrungen des Entwässerungsverbandes Greetsiel bei den Arbeiten im Hafen. Er sehe gute Chancen mit dem Mähboot viel erreichen zu können. 

Herr Renken sagt, es erscheine als dankbarer Weg für die dortigen Probleme. Er fragt, ob das Budget reiche und ob Folgekosten entstehen. Des Weiteren möchte er wissen, wie es sich auf den Personaleinsatz auswirke und ob es im Vergleich mehr Arbeit darstelle. Es handle sich bei dem Stadtteil Constantia um den letzten einheitlichen Stadtteil mit Gesicht, dies sollte erhalten werden. Herr Andersson entgegnet, dass sämtliche Punkte noch einmal genauer ausgeführt und einander gegenüber gestellt werden, wenn es so weit sei. Bisher erfolge der Einsatz der Mitarbeiter vor Ort händisch. Diese Arbeit sei sehr zeitaufwendig.