TOP Ö 9: Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Emden, - Ausweitung der Nutzung von erneuerbar erzeugten Energien in Emden durch Einführung eines Solarpotenzialkatasters

Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Gerdes stellt sich als neuer Klimaschutzmanager der Stadt Emden kurz vor.

 

Daran anschließend erläutert Herr Gerdes mittels eines Lichtbildvortrags die Vorlage.

 

Vorbild für das dargestellte Solarpotenzialkataster sei insbesondere die Stadt Osnabrück gewesen. Das Kataster solle im April dieses Jahres, so Herr Gerdes, bei den Emder Modernisierungstagen in Abstimmung mit den Stadtwerken und der Sparkasse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Herr Strelow wirbt für eine ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit bei diesem Thema, interessierte ImmobilieneigentümerInnen müssten durch die Verwaltung Unterstützung erhalten, damit geeignete Flächen auch zur Nutzung von Solarenergie genutzt würden und das Kataster ein Erfolg werde. Herr Strelow erinnert in diesem Zusammenhang an die komplizierten Verfahren zur Beantragung von kfw-Mitteln, die ein normaler Bürger alleine nicht bewältigen könne.

 

Herr Bolinius pflichtet Herrn Strelow bei, es müsse den BürgerInnen klar gesagt werden, was solche Maßnahmen kosteten, was sie für den Hauseigentümer brächten und wofür er bei wem Unterstützung und Fördermittel erhalten könne.

 

Herr Gerdes verweist in diesem Zusammenhang auf einen sog. „Rendite-Rechner“ des Osnabrücker Katasters, der in ähnlicher Form auch im Emder Kataster integriert werden solle; zudem solle eine Verlinkung mit der Sparkasse erfolgen, um eine hochwertige Beratung zu kfw- und anderen Fördermitteln und Darlehen zu gewährleisten.

 

Herr Docter verweist darauf, dass dieses Projekt originär dazu diene, CO2 einzusparen und den haushaltsbezogenen Energieverbrauch zu optimieren. Es sei nicht das Ziel, private Haushalte in die Lage zu versetzen, durch die Einspeisung von Solarenergie in das öffentliche Netz Geld zu verdienen.