Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Dr. Kleiminger berichtet über die Historie und die Kapazität des Emder Tierheimes. Das Emder Tierheim entspreche nicht mehr den hygienischen Anforderungen, um seinen Aufgaben gerecht zu werden. Er schlage vor, eine Bestandsaufnahme durchzuführen und das Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit damit zu beauftragen. Es gebe viele offene Fragen durch die neuen Gesetze zur Hunde- und Katzenhaltung. Dadurch könne es auch zu Veränderungen bei den Tierzahlen kommen.

 

Herr Bolinius berichtet, dass er schon im Tierheim gewesen sei und er einen sehr positiven Eindruck von der geleisteten Arbeit habe. Die Fraktionen seien gemeinsam vor Ort gewesen und unterstützten die Arbeit in vollem Umfang. Er unterstütze auch den Vorschlag der Verwaltung, ein Gutachten erstellen zu lassen.

 

Herr Scheffel stimmt Herrn Bolinius zu, es müsse etwas für das Tierheim getan werden.

 

Frau Baumfalk bezweifelt, dass eine Modernisierung sinnvoll sei, da der Aufwand zu groß sei und der Raum nicht ausreiche. Es werde, ihres Erachtens auf einen Neubau hinauslaufen.

 

Herr Hegewald berichtet von einem fraktionsübergreifenden Einvernehmen. Bei baulichen Veränderungen seien vermutlich Emissionsrichtlinien zu beachten. Dies sei bei der Wahl eines späteren Standortes nicht unerheblich.

 

Herr Docter unterstreicht, dass es viele offene Fragen gebe. Welche Aufgaben Pflichtaufgaben und welche freiwillig seien, stehe noch nicht fest. Dieses sei bei der Standortwahl zu beachten. Welcher Architekt ist überhaupt in der Lage ein Tierheim zu planen? Das LAVES werde mit dem Tierheim ein Konzept erarbeiten müssen.

 

Frau Baumfalk betont, dass immer mehr Tiere abgegeben würden und die Verwaltung stehe in der Pflicht, zu unterstützen.