Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Kolk stellt Frau Koch als neue Mitarbeiterin der Stadtplanung vor,  die die Vorlage anhand eines Lichtbildvortrages ausführt.

 

Frau Koch erläutert kurz die verschiedenen Arten der Beleuchtung und geht ausführlich auf die Punkte wie Illuminationsvorschläge für den Innenstadtbereich, Konzeptionelle Einteilung in Einzelkonzepten, Anstrahlungsvorschläge für Einzelbauwerke, Transformation der bei Tage wirksamen Bauwerke in der Nacht, Sukzessive Umsetzung im Rahmen von notwendigen Sanierungen an den Bauwerken und mögliche Erweiterungen unter Berücksichtigung der Konzepte und Entwurfsgrundsätze ein.

  

Herr Verlee nimmt ab 17.10 Uhr an der Sitzung teil.

 

Herr Odinga, Herr Bolinius und Frau Pohlmann bekunden für ihre Fraktionen große Zustimmung zu den Plänen der Verwaltung. Darüber hinaus könne das Konzept auch noch kostensparend umgesetzt werden, da man bei der Beleuchtung LED-Lampen verwenden könne. Die Fraktionen sprechen sich ebenfalls dafür aus, Geld für die Umsetzung der Maßnahme in den Haushalt einzustellen.

 

Herr Stolz möchte wissen, in welcher Zeitspanne man die Beleuchtung plane, da er vor allem auf dem Wall Auswirkungen für die dort lebenden Tiere befürchte.

 

Herr Kolk erläutert, dass man vor allen Dingen markante Bauwerke in der Innenstadt beleuchten wolle, dies aber nicht über 24.00 Uhr hinausgehe.  Eventuell an Wochenenden oder bei Veranstaltungen könne über eine Beleuchtung z. B. bis 02.00 Uhr nachgedacht werden.

 

Die Auswirkung einer solchen Beleuchtung auf die Tiere, insbesondere die  Insekten, ist grundsätzlich bedacht. Bei Umsetzung der einzelnen Projekte werde man sich aber nochmals mit Fachleuten zusammensetzen, um eine größtmögliche Verträglichkeit sicherzustellen.

 

Da eine Beleuchtung der gesamten Wallanlage umfangreich und daher auch kostenträchtig sei, habe man  erst mal über eine Beleuchtung der Wallauf- bzw. abgänge nachgedacht. Die Umsetzung der einzelnen Projekte erfolge aber jeweils in Abstimmung mit der Politik.

 

Herr Docter ist dankbar darüber, dass das Konzept von der Verwaltung erarbeitet worden sei und somit keine Extrakosten verursacht habe. Die Verwaltung werde dem Ausschuss auf jeden Fall eine Einzelfallbetrachtung ermöglichen, in der auch die Dauer der Beleuchtung festgelegt werden könne, ist aber froh über die positive Reaktion der Fraktionen und bedankt sich bei den Mitarbeitern der Stadtplanung für das vorgelegte gute Konzept.

 

Herr Strelow warnt vor einer Verschmutzung durch Licht, gerade im Hinblick auf eine Störung der Nachtruhe, mehr Beleuchtung an den richtigen Stellen stelle aber gleichwohl auch einen  Sicherheitsaspekt dar.