Beschluss: einstimmig

Die Klinikum Emden gGmbH erhält für die Projekte Familienhebammenzentrale und Puppvisit

für den Zeitraum vom 01.07. – 31.12.2013 eine Zuwendung in Form einer Festbetragsfinanzie-rung in Höhe von 27.000 €.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, zur Verstetigung des Projekts eine Leistungs- und Entgeltver-einbarung bis zum 31.12.2013 mit dem Träger zu verhandeln und vorzubereiten.

 


Herr Lücht erläutert die Vorlage.

 

Frau Meinen bemerkt, sie freue sich auf das Konzept, erwarte jedoch zur Fortsetzung der Projekte eine Evaluation mit Aussagen, wie viele Familien besucht worden seien, zu welchen Familien Kontakt aufgestellt worden sei usw.

 

Herr Lücht entgegnet, es gehe um die Finanzierung dieses Gesamtprojektes für das Jahr 2013. Man sei mit 80.000 € im Jahr gestartet. Momentan sei es so, dass die Zuwendung im Jahr nur 54.000 €, d. h. für jedes Halbjahr 27.000 €, betrage. Zur Fortsetzung der Projekte werde derzeit an einer neuen Konzeptionierung gearbeitet. Dazu gehöre dann auch eine Rückschau, was in den letzten vier Jahren gelaufen sei und wie es konkret weitergehen solle. Sobald diese Vorbereitungen abgeschlossen seien, werde das neuentwickelte Konzept wieder in den Ausschuss eingebracht. 

 

Herr Grix begrüßt die Weiterführung dieses Projektes. Er halte es auch für sehr wichtig, dass verstärkt Hausbesuche über die Kindertagesstätten gemacht würden, um einen stärkeren Rücklauf zwischen Eltern und Einrichtung entwickeln zu können. Er habe sich vor einiger Zeit das Gelsenkirchener Modell angesehen. Dieses trage insbesondere dazu bei, in den Bereichen, in denen bildungsferne Familien vorhanden seien, verstärkt auf die Bildung der Kindern und ihrer Eltern einzugehen. In Gelsenkirchen habe sich ein Netzwerk innerhalb der letzten sechs Jahre entwickelt und sei lange noch nicht abgeschlossen. Seiner Ansicht nach sei dieses sehr interessant gewesen, sodass man auch in der Stadt Emden sich darüber Gedanken machen sollte. Es würde zwar der Kontakt zwischen den Kindertagesstätten und den Eltern stattfinden, aber nicht so intensiv, dass auch die einzelnen Familien und das einzelne Kind mit einbezogen würden.

 

Abschließend stellt Herr Grix fest, er könne dieser Vorlage nur zustimmen. Auch sei Evaluation wichtig, um zu sehen, wo man das Projekt noch stärken könne.

 

Frau Engelberts ergänzt, die Familienhebammen seien gute Türöffner zu den Familien, da ein großes Vertrauensverhältnis zu der Hebamme bestehe. Diese müssten sich noch stärker mit den Kinderkrippen vernetzen, um Übergänge schaffen zu können und das Vertrauen in die jeweilige Krippe zu bringen.