Frau Thiele gibt gemeinsam mit den Herren Horneber und Dormann einen Zwischenbericht über den Stand der Umsetzung des neuen Internetauftritts.

 

Frau Winter bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Herr Haase begrüßt den neuen Internetauftritt. Er fragt an, ob zusätzliche Links z. B. zu den einzelnen Lebenswelten und insbesondere zu den politischen Parteien eingeplant seien. Weiter bittet er um Auskunft, wie die Kontaktseite organisiert sei und ob die Möglichkeit bestehe, dass sich die Bürgerin oder der Bürger bei bestimmten Fragen direkt z. B. an den Oberbürgermeister wenden könne.

 

Herr Horneber entgegnet, zu allen in der Öffentlichkeit stehenden Personen sei hinter dem Hauptpunkt Verwaltung eine Adresse hinterlegt worden, sodass diese auch ansprechbar seien. Auch sei es möglich, Links zu den Parteien einzubauen. Weiterhin sei geplant, in den entsprechenden Lebenswelten externe Links einzubauen. Somit bekäme man Informationen nicht nur von der Seite der Stadt Emden, sondern auch von außen.

 

Herr Bolinius fragt an, wie diese neuen Internetseiten gepflegt würden. Ihm sei aufgefallen, dass teilweise veraltete Pressemitteilungen immer noch sichtbar seien.

 

Frau Thiele entgegnet, für die Pflege der Internetseiten sei nunmehr sie zuständig.

 

Herr Bolinius bittet bei Herausgabe einer Pressemittelung der Stadt Emden, dass diese auch zeitnah im Internet erscheine.

 

Frau Marsal begrüßt es besonders, dass die Seiten barrierefrei seien. Sie würde es auch gut finden, wenn deutlich gemacht würde, dass plattdeutsch gesprochen werde.

 

Herr Horneber weist auf die Möglichkeit der Abbildung unterschiedlicher Sprachen hin. Hier könne zwar nicht alles, sondern bestimmte Teile übersetzt werden. Da das Ganze unter dem Motto „Leben in Emden. Emden erleben.“ gestellt sei, gehöre das Plattdeutsche natürlich dazu.

 

Herr Strelow bemerkt, es dürfe bei der Darstellung der Veranstaltungen keine Konkurrenz zum „Kuckuck“ aufgebaut werden, zumal dann auch zwei Seiten gepflegt werden müssten. Auch würde er es begrüßen, wenn sich die Vereine und Verbände aus Emden dort auch wieder finden würden. Abschließend fragt er an, ob es auch wieder eine Webcam geben würde.

 

Herr Horneber erklärt, es werde keine Konkurrenz zum „Kuckuck“ sein, da dieselben Informationen nur an anderer Stelle wieder gegeben werden. Auch werde ein Synchronisationsdienst eingebaut, sodass Inhalte und Veranstaltungen dort gepflegt und ohne weiteren Aufwand automatisch synchronisiert würden. Auch die Vereine und Verbände würden sich wieder finden und eine Webcam würde es nach wie vor geben.

 

Herr Hegewald hält die Seiten für sehr ansprechend und übersichtlich. Auch habe es die Homepage der Stadt Emden nötig, überarbeitet zu werden. Neben der Information sei es ihm viel wichtiger, auch Behördengänge über das Internet abwickeln zu können. Er bittet um Auskunft, ob dieses geplant sei.

 

Frau Thiele erklärt, es handele sich hierbei um zwei unterschiedliche Projekte. Das von Herrn Hegewald angesprochene System werde derzeit im Bürgerbüro erarbeitet und werde zu einem späteren Zeitpunkt gestartet.

 

Herr Haase stellt heraus, andere Kommunen würden durchaus diese Möglichkeiten anbieten, bestimmte Vorgänge am Computer auszufüllen und dann zu verschicken. Er schlägt vor, gleich einen großen Schritt zu machen.

 

Herr Horneber bemerkt, dieses müsse man von voneinander trennen. Die jetzt zu erstellenden Seiten seien sozusagen der Rahmen für diese Möglichkeiten wie z. B. das Rats- und Bürgerinformationssystem oder auch das zukünftige System, was vom Bürgerbüro umgesetzt und angeboten werde.

 

Herr Hegewald ist der Meinung, es sei absolut nicht mehr zeitgemäß, Formulare aus dem Internet herunterzuladen, auszufüllen und dann bei der Verwaltung abzugeben. Diese Formulare müssten am Computer ausgefüllt und weggeschickt werden.

 

Herr Mansholt stellt heraus, der bisherige Internetauftritt sei nicht auf dem technischen Stand gewesen, um diese Dinge umsetzen zu können. Der erste Weg sei nunmehr, eine moderne Plattform im Internetbereich zu schaffen, die auch in diesen Bereichen entwicklungsfähig sei. Man müsse hier schrittweise vorgehen.

 

Herr Renken fragt an, ob beim dem neuen Internetauftritt beabsichtigt sei, das Ideen- und Beschwerdemanagement auf die Startseite zu bringen. Seiner Meinung nach müssten sich die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar, schnell und unkompliziert bei Fragen, Anregungen und Beschwerden an die Verwaltung wenden können. Weiter fragt er an, ob das System auch so ausbaufähig sei, dass es z. B. Ratssitzungen als Livestream übertragen könne. Seines Erachtens würde es bereits eine ganze Reihe von Städten geben, die ihre Ratssitzungen übertragen würden, um dort eine hohe Transparenz zu bieten.

 

Herr Horneber bemerkt, das Ideen- und Beschwerdemanagement sei zum Teil bereits integriert. Bei der Übertragung von Ratssitzungen als Livestream müsste eine Drittsoftware zur Verfügung gestellt werden. Die Website würde das abdecken, sodass eine Integration möglich sei.