TOP Ö 8: Mündliche Mitteilungen des Oberbürgermeisters

1.   Emden als Auswandererhafen – Die Geschichte der Auswanderung in Ostfriesland

 

Herr Dr. Jöhnk macht auf die neue Ausstellung aufmerksam. Gerade der am kommenden Wochenende stattfindende Tag des offenen Denkmals sei für einen Besuch eine besonders gute Gelegenheit.

 

2.   Restaurierung der Rathauskugeln

 

Herr Dr. Jöhnk teilt mit, die Aktion der Vergoldung der Kugeln auf dem Dach des Rathauses sei nunmehr abgeschlossen. Er bedankt in diesem Zusammenhang beim Gebäudemanagement.

 

3.   Projekt Kulturbegleitung

 

Herr Klein weist auf eine Initiative des Vereins Nettwark hin, der sich zum Ziel gesetzt habe, älteren Menschen im täglichen Leben unterstützend zur Seite zu stehen. Gemeinsam mit Nettwark sei überlegt worden, ob man diese Hilfestellung auch auf den Kulturbereich ausdehnen könne, da gerade im Bereich der klassischen Kultur es vielen älteren Menschen in der kalten Witterung nicht mehr möglich ist, Veranstaltungen zu besuchen. Nunmehr sei eine Idee entwickelt worden, wie Menschen mit Einschränkungen der Besuch kultureller Einrichtungen ermöglicht werden könnte. Diese Idee sei auch in der Kultur AG vorgestellt und Einrichtungen angesprochen worden, an diesem Projekt teilzunehmen.

 

Weiter führt er aus, kurz vor den Ferien sei man mit diesem Projekt „Kulturbegleitung“ an den Start gegangen und werde mit Beginn der Veranstaltungssaison noch weiter dafür werben. Herr Klein erläutert dann den Ablauf dieser Begleitung und bemerkt abschließend, für beide beteiligten Personen sei es ein Gewinn, aber auch für die Einrichtungen, die eher zwei Karten zum Preis von einer verkaufen möchten als gar keine Karte.

 

Frau Burfeind stellt heraus, dass die Leute, die so einen Dienst in Anspruch nehmen könnten, unheimlich zurückgezogen leben würden. Sie fragt an, wie diese Information an die Leuten gelangen würde.

 

Herr Klein entgegnet, das Problem sei nicht, eine Begleitung zu finden, sondern, dass sich die Leute überwinden würden, diese wahrzunehmen. Daher habe man den Kontakt zu anderen ähnlichen Projekten gesucht. Auch würde man in den Veranstaltungsmagazine dafür werben. Ein großer Vorteil sei, dass der Verein Nettwark bereits durch andere Dienstleistungen das Umfeld der Betroffenen kennen würde und somit durch persönliche Kontakte werben könnte.

 

Herr Züchner weist darauf hin, dass in der nächsten Woche die Delegiertenversammlung des Seniorenbeirates tagen würde. Er würde es begrüßen, wenn dort dieses Projekt vorgestellt würde.

 

Herr Strelow schlägt vor, Anfang des nächsten Jahres in einem ordentlichen Tagesordnungspunkt zu evaluieren, wie die Kulturbegleitung angenommen worden sei.