Herr Bongartz bedankt sich, dass sein Antrag heute vorgezogen worden sei, da er in den vergangenen zwei Sitzungen aufgrund der fortgeschrittenen Zeit jeweils vertagt worden sei. Seiner Meinung nach sollte nunmehr konkret gesagt werden, wie weiter verfahren werde. Nur so wüssten die Mitglieder des Schulausschusses, wie zukünftig die Schulverpflegung geregelt werde.

 

Herr Sprengelmeyer erklärt, zu der Ablaufplanung sei eine Skala aufgelegt worden, die aussagt, welche Schulen betroffen seien, welches Verpflegungskonzept und Bewirtschaftungsmodell derzeit vorhanden sei und wann die Umstellung auf Cook & Chill geplant sei. Inhalt des Verpflegungskonzeptes sei, zu einer wirklich qualitativ guten und gesunden Ernährung zu kommen. Dabei gehe es sicherlich nicht nur um die Mittagsverpflegung, sondern auch um die Verpflegungssituation in den Schulen allgemein. Hinsichtlich des Umsetzungskonzeptes führt er aus, eigene Kosten seien im Haushalt dafür nicht ausgewiesen. Dieses sei auch nicht notwendig, weil der Prozess der Schulentwicklung genutzt werde, wenn neue Küchen eingerichtet werden und Umstellungen vorzunehmen seien. Herr Sprengelmeyer erläutert dann den Zeitpunkt der Umstellungen für die einzelnen Schulen.

 

Herr Bongartz bittet um einen Kostenüberblick für die Jahre 2015 bis 2017, damit die Kosten in den Haushalt eingeplant werden könnten.

 

Frau Lechner fragt an, ob es neben dem jetzigen Anbieter BFM Catering in der Region noch andere Anbieter geben würde. Weiter bittet sie um Auskunft, wie lange das Essen warmgehalten werden dürfe.

 

Herr Sprengelmeyer bezieht sich auf die Frage von Herrn Bongartz hinsichtlich der Essenszuschüsse und erklärt, das würde davon abhängen, wie viele Essen nachher abgerufen würden. Er sagt hierzu eine Beantwortung über das Protokoll zu. Bezüglich der Frage von Frau Lechner erklärt er, Cook & Chill werde ausgeschrieben, sodass sich unterschiedliche Anbieter bewerben können.

 

Anmerkung der Protokollführung:

Der Fachdienst Schule und Sport geht davon aus, dass im Haushaltsjahr 2013 die Kosten für die Übernahme des Eigenanteils (also ohne BuT) im Rahmen der Mittagsversorgung an Ganztagsschulen ca.22.000,-- € betragen werden. Die geplanten Veränderungen in den nächsten Jahren (Modellschule Cirksena, Ausbau der GS Herrentor zur Ganztagsschule und steigende Schülerzahlen an der IGS durch den Aufbau der weiteren Jahrgänge) sowie die grundsätzliche Entwicklung, dass sich Schüler und Schülerinnen häufiger und länger in den Schulen aufhalten, werden diesen Kostenblock weiter ansteigen lassen: Für das Jahr 2015 auf voraussichtlich 30.000,-- € , für 2016 auf 32.000,-- € und für 2017 auf 34.000,-- €. Diese Prognosen sind mit einer großen Unsicherheit behaftet, da die Verpflegungszahlen in Abhängigkeit zur Akzeptanz des Angebots stehen.

 

 

Frau Reimann erklärt, ein Essen dürfe bis zu drei Stunden warmgehalten werden. Dann sei es hygienisch noch einwandfrei und unbedenklich.