Frau Lechner erläutert, im letzten Jugendhilfeausschuss sei mitgeteilt worden, dass der Kooperationsvertrag bezüglich des o. g. Projektes zwischen dem Träger der AWO und der Stadt Emden aufgekündigt worden sei. Sie möchte wissen, warum es zu dieser vorzeitigen Kündigung gekommen sei, ob es Probleme mit dem Träger gegeben habe und warum diese Kündigung mitten im Schuljahr stattfinden solle.

 

Außerdem hätte sie gerne noch Informationen zu dem Übergangskonzept, welches vom 01.01.2014 bis zum Ende des Schuljahres 2013/2014 laufen solle. Zudem möchte sie wissen, wer zukünftig die Koordinierung des Projektes übernehmen solle.

 

Sie fragt, ob die Stadt Emden während des Übergangskonzeptes Träger sein werde und die 35 Honorarkräfte unter Vertrag nehmen werde.

 

Herr Sprengelmeyer verweist auf die zugesagte Beantwortung der Fragen im nächsten Jugendhilfeausschuss am 04.12.2013. Diese werde nun um zwei Wochen vorgezogen:

 

Er nennt die verschiedenen Gründe, warum die Kooperation mit dem bisherigen Träger gekündigt worden sei (Druck an den Grundschulen, Kosten für Integrationshelfer usw.). Dies heiße aber nicht, dass die Verwaltung mit der AWO gar nicht mehr zusammenarbeiten möchte. Z. B. bleibe ein Teil der bisherigen Angebote, wie z. B. das Elterncafé bei dem bisherigen Träger. Außerdem solle der Bereich Ernährung mit einem weiteren freien Träger besetzt werden. Die 35 Honorarkräfte blieben zunächst bei der AWO. Seines Erachtens sei es aber besser, die Federführung der Stadt Emden zu überlassen. In diesem Zusammenhang verweist er auf die hierfür eigens beim FB 600 angesiedelte auf zwei Jahre befristete Projektstelle.

 

Frau Lechner erklärt, sie hätte den Ausführungen von Herrn Sprengelmeyer entnommen, dass damit alles beim Alten bleibe. Die o. g. Mitteilungsvorlage sei ihres Erachtens eigentlich hinfällig. Herr Sprengelmeyer hat kein Verständnis für diese Auffassung. Es werde sich grundlegend etwas verändern: Z. B. werde die Gesamtprojektverantwortung zukünftig nicht bei der AWO, sondern bei der Stadt liegen. Auch der Bereich Ernährung werde nicht mehr bei der AWO angesiedelt.

 

Herr Seeck fasst zusammen:

 

a)     Das Konzept wird weitergefahren, aber mit einer stärkeren Anbindung an die Grundschulen.

b)     Das Elterncafé bleibt bei der AWO.

c)     Die 35 Honorarkräfte werden über die zeitlich befristete Projektstelle der Stadt betreut.

d)     Im Ernährungsbereich wird für die jetzige AWO-Mitarbeiterin ein neuer Träger gesucht.

 

Herr Sprengelmeyer bestätigt die Ausführungen von Herrn Seeck.

 

Frau Stüber verliest ein Statement ihrer Kolleginnen und Kollegen zu dem o. g. Projekt. Dieses wird dem Protokoll als Anlage 3 angehängt. Herr Renken bedankt sich im Namen des Ausschusses für den Vortrag von Frau Stüber. Herr Sprengelmeyer schließt sich dem an.

 

Frau Eggerking möchte wissen, warum die MitarbeiterInnen zunächst entlassen werden müssten, wenn sie anschließend doch wieder weiterbeschäftigt werden sollten. Herr Sprengelmeyer antwortet, die MitarbeiterInnen würden ihren Arbeitgeber wechseln und müssten daher zunächst entlassen werden.