Beschluss: Kenntnis genommen.

Frau Meinen begrüßt Frau Middents von der Ev. Familien-Bildungsstätte und bittet um ihren Vortrag.

 

Frau Middents gibt anhand einer PowerPoint-Präsentation einen Sachstandsbericht zum Thema Erziehungslotsen. Die Präsentation ist im Internet unter www.emden.de einsehbar.

 

Frau Meinen bedankt sich und bittet um Wortmeldungen.

 

Frau Engelberts bedankt sich ebenfalls für die ausführliche Vorstellung und bemerkt, es werde deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch Ehrenamtliche sei und dass ohne Ehrenamtlichkeit in unserer Gesellschaft nichts funktioniere. Auch sei sehr gut dargestellt worden, dass eine klare Abgrenzung zu den professionellen Institutionen stattfinden würde. Sie würde sich wünschen, dass die Ehrenamtlichen zumindest die Fahrtkosten erstattet bekämen, da sie oftmals weite Wege zurücklegen müssten. Zudem sei es sehr wichtig, dass die Ehrenamtlichen qualitativ gut begleitet würden. Dieses sei nur möglich, wenn man auch ein wenig Geld in die Hand nehme.

 

Herr Ouedraogo bedankt sich für die Vorstellung des Projektes. So hätten die Ausschussmitglieder die Möglichkeit bekommen, das Thema richtig zu verstehen und die Einzelheiten der Arbeit zu erfahren. Er werde bei den Familien mit Migrationshintergrund dieses Thema weiter bekannt machen, damit es auch von diesen Familien in Anspruch genommen werde.

 

Frau E. Meyer bedankt sich für den Vortrag. Sie sei davon überrascht, dass nicht nur bei der Erziehung der Kinder, sondern auch den Familien geholfen werde.

 

Frau Middents erklärt, auch sie hätte es besser gefunden, wenn das Projekt „Familienlotsen“ heißen würde. Allerdings sei es nunmehr schon so bekannt unter dem Begriff „Erziehungslotsen“, dass man die Bezeichnung nicht mehr ändern wollte. Aber es sei von Anfang an geplant gewesen, die Eltern auch bei der Erziehung, der Haushaltsstruktur etc. zum Wohl der Kinder und zur Stärkung der Erziehungskompetenz zu unterstützen.

 

Frau Engelberts ergänzt, sie würde in dem Kindertagesstättenbereich auch feststellen, dass nicht nur die Kinder, sondern auch deren Familie erreicht werden müssten. Durch die Schaffung von familienergänzenden Angeboten versuche man, die Eltern wieder für ihre Erziehungskompetenz stark zu machen.