Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Kolk erklärt, es habe Anfragen von Investoren gegeben; diese seien an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) weitergeleitet worden. Ob und wie weit  Gespräche mit den Investoren stattgefunden haben, sei der Verwaltung jedoch nicht bekannt.

 

Herr Bolinius regt an, hier als Kommune tätig zu werden. Als Vergleich nennt er das Vorgehen auf dem ehemaligen Kasernengelände.

 

Herr Strelow betont, die Stadt könne das Gebäude nicht kaufen. Der Bund dürfe sich nicht aus der Verantwortung ziehen. Immerhin stehe das Gebäude unter Denkmalschutz. Er fordert, es sollen Gespräche mit der BIMA geführt werden, um zu klären, warum beispielsweise der Zoll nicht wieder in das Gebäude einzieht.

 

Herr Docter erklärt, die BIMA werde unterstützt, indem man die Investoren an sie weiterleite. Das Problem liege vor allem darin, dass die BIMA keine Haushaltsmittel zur Verfügung habe. Das Haushaltsrecht gehe dem Denkmalschutz vor. Insgesamt sei die Situation sehr unglücklich. Mögliche Interessenten sollten sich daher mit der BIMA in Verbindung setzen. Ein Kauf beziehungsweise eine Sanierung sei für die Stadt Emden zu teuer.