Herr Graf dankt der Verwaltung für die Beauftragung der Studie und erklärt anhand eines Zitates aus dem Bericht (S.11), dass die Studie eine grundsätzliche Durchführbarkeit zeige. Weiterhin werde der fahrscheinfreie Stadtverkehr Vorteile für ältere und behinderte Menschen bringen. Es würden keine Unterschiede zwischen arm und reich gemacht werden.

 

Auch sollte man über eine Erweiterung der Linien, wie zur Knock, nach Uphusen oder zum VW-Werk nachdenken und sich nicht nur auf den Stadtverkehr beschränken. Zwar sei Emden eine Autostadt, jedoch sei auch die Parkplatzsituation in der Innenstadt bekannt. Zudem würden so auch Anreize für Touristen geschaffen werden. Letztlich regt Herr Graf an, die Möglichkeit einer Förderung durch Bund oder Land zu prüfen.

 

Herr Docter betont, zum einen seien öffentliche Abgaben für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) rechtlich nicht möglich, zum anderen bedeuten mehr Linien auch mehr Kosten für die SWE. Darüber hinaus habe man einen Nahverkehrsplan beschlossen mit dem Inhalt, das bestehende Netz nicht weiter auszubauen. Letztlich habe zudem auch der Gutachter bestätigt, dass die Umsetzung für die Stadt Emden nicht tragbar sei.

 

Herr Bolinius erklärt, er finde den Ansatz nicht schlecht, jedoch sei er finanziell nicht umsetzbar.

 

Herr Claaßen schließt sich der Schlussfolgerung des Gutachtens an und betont, dass auch aus seiner Sicht eine Umsetzung nicht möglich sei.