Beschluss: Kenntnis genommen.

Herr Dr. Kleiminger weist auf seine Ausführungen zur Einwohnerfragestunde hin.

 

Frau Baumfalk bittet um mehr Informationen für die Bürger hinsichtlich der Jagd im Stadtwald. Das Nebeneinander von Naherholung und Jagd erfordert von beiden Seiten eine gegenseitige Rücksichtnahme, die aber nur auf Basis umfassender Informationen erreicht werden kann.

 

Herr Odinga erläutert, dass die Jagd an die Pächter übertragen wird. Die Jagd sei erforderlich um das Niederwild zu kontrollieren. Die Jägerschaft sollte Schilder mit dem Hinweis auf Jagdbetrieb zur Information der Bürger aufstellen.

 

Frau Dittmer ergänzt, dass eine räumliche Trennung des Naherholungs- und Jagdbereiches aus den bereits zuvor genannten Gründen nicht möglich sei.

 

Herr Docter erklärt darüber hinaus, dass nur Privatpersonen als Eigentümer eine Befriedung aus ethischen Gründen beantragen können. Handelt es sich beim Eigentümer / bei den Eigentümern, wie in diesem Fall, um juristische Personen, kann kein Antrag auf Befriedung gestellt werden.

 

Herr Kampenga erläutert, dass bisher nur eine Einzeljagd möglich sei, die keine zusätzliche Beschilderung erfordert. Eine Gesellschaftsjagd wäre nur möglich, wenn die Zäune entfernt würden, was aber aus anderen Gründen nicht vorgesehen ist, so dass eine Beschilderung aus rechtlichen Gründen nicht erforderlich ist.

 

Herr Scheffel stellt fest, dass der Jagdpächter sich nicht rücksichtsvoll verhalten habe. Er möchte den Begriff Befriedung erklärt haben.

 

Herr Docter erklärt, dass Befriedung bedeute, es dürfe in dem entsprechenden Gebiet nicht gejagt werden.

 

Herr Odinga schlägt vor, auch ohne rechtliche Verpflichtung an den Eingängen zum Stadtwald Schilder mit der Aufschrift „Jagdgebiet“ aufzustellen, um Spaziergänger entsprechend zu informieren.

 

Herr Grendel fasst zusammen, dass die mangelnde Information zu den Problemen geführt habe und eine freiwillige Beschilderung dieses Problem lösen könnte.

 

Herr Kampenga erinnert auf Nachfrage von Frau Baumfalk an die Anleinpflicht während der Brut und Setzzeit.