TOP Ö 7: Rehe auf dem Friedhof Tholenswehr, - Antrag der Fraktion FDP vom 05.02.2014 -

Herr Hoofdmann erläutert den Antrag. Er fragt, was bei der Prüfung durch den KSA herausgekommen sei und ob das Problem nur auf dem Friedhof Tholenswehr bestehe.

Herr Docter sagt, dass das Problem auch auf dem Neuen Friedhof in Borssum bestehe.

 

Herr Andersson führt aus, dass Rehe relativ lange an alten Standorten festhalten, bzw. zurückkehren. Man könne es sich kaum vorstellen, sie nutzen dabei u. a. offene Tore und die Löcher, die durch mutwillige Zerstörung in den Zaun geschnitten werden. Die einzigen Mittel liegen darin, den Zaun regelmäßig zu reparieren und die Tiere zu verscheuchen. Auch die Jägerschaft habe kein Patentrezept.

 

Herr Schulze fragt, ob bekannt sei, um wie viele Rehe es gehe und ob es möglich sei, sie einzufangen und woanders hinzubringen. Herr Rogga antwortet, es werde immer von 2 Rehen gesprochen, das Einfangen sei dabei kaum möglich. Es handle sich für alle um eine betrübliche Situation, es werde daran gearbeitet allerdings sei noch etwas Zeit erforderlich. Die nächste Vergrämung stehe kurz bevor.  

 

Herr Docter gibt an, dass die Höhe des Zaunes damals von Herrn Helbig in Absprache mit der Jägerschaft gewählt worden sei. Frau Bamminger merkt an, dass die Höhe des Zaunes keinen Unterschied mache, wenn Löcher hinein geschnitten werden.

 

Herr Renken sagt, dass das Problem seit Jahren bestehe und bereits erhebliche Mittel aufgewendet worden seien. Es sei bedauerlich für die Betroffenen, wobei es dieses Problem bundesweit gebe, so zum Beispiel auch in Buxtehude. Er schlägt vor, ein Merkblatt zu entwickeln, auf dem alternative Blumen aufgeführt werden, die Rehe nicht annehmen. So könne auch durch eigenes Handeln dem Problem begegnet werden.