Herr Tempel, ein Anwohner des Stadtteils Barenburg, erklärt, dass sein Grundstück direkt an dem Standort liege, an dem die neue Brücke geplant sei. Er und seine Frau begrüßten die Brücke grundsätzlich sehr. Diese sei seit Jahren im Gespräch. Er beklagt jedoch, dass nun aus Kostengründen ein neuer Standort gewählt werde. Dies führe dazu, dass Benutzer der Brücke freie Einsicht in sein Haus und Garten bekämen. Dies stelle eine Wertminderung seines Grundstückes dar.

 

Er fragt daher, wie hoch die Preisdifferenz zwischen einer Autobrücke und einer Fahrradbrücke sei. Auch möchte er wissen, wie teuer eine Brücke an dem Standort Verlängerung Wilhelm-Hauff-Straße sei.

 

Weiterhin fragt er, wie lange die Nutzungsdauer einer solchen Brücke sei. Zudem interessiert ihn, wie viel die Stadt durch die Verlegung des Standortes spare. Abschließend fragt er noch, ob die Bauart der Brücke, insbesondere der Belag, zu einer weiteren akustischen Beeinträchtigung und damit zu einer weiteren Wertminderung der Grundstücke führe.

 

Herr Docter weist darauf hin, dass es am 22.11.2014 eine Bürgerinformationsveranstaltung im Gymnasium am Treckfahrtstief gebe. Weiterhin betont er, dass der neue Standort nicht aus Kostengründen, sondern aus technischen Gründen gewählt worden sei, dies führe jedoch zu einer Reduzierung der Kosten. Zum Belag der Brücke erklärt er, dass dieser voraussichtlich nicht zu einer zusätzlichen Beeinträchtigung führen werde.

 

Herr de Vries erklärt, dass die Brücke direkt auf sein Grundstück zulaufe. Er fragt zudem, ob man die Verkehrssituation an der jetzigen Brücke beachtet habe. Diese sei eine Gefahrenstelle. Weiterhin appelliert er an alle Entscheidungsträger, sich vor Ort ein Bild zu machen.

 

Herr Docter erklärt, man habe die Verkehrssituation im Blick, teile jedoch die Auffassung von Herrn de Vries nicht.