Beschluss: einstimmig

Gemäß Kommunalrichtlinie wird ein Antrag auf Förderung des Projektes „Anschlussvorhaben in Bezug auf die Stelle für Klimaschutzmanagement“ (Beginn 01.07.2015) für 2 Jahre fristgerecht gestellt. Die erforderlichen Eigenmittel zur Kofinanzierung sind bereits 2015 eingeplant.

 


Herr Fresemann erläutert anhand eines Lichtbildvortrages das Klimaschutzkonzept näher. Insbesondere geht er auf die Hintergründe, die Handlungsfelder der Kommunen, die Historie und die energetische Sanierung ein und gibt abschließend einen Ausblick.

 

Herr Bongartz fragt, ob das Ziel, bis 2030 50% weniger CO2 auszustoßen, erreicht werden könne, wie hoch die Werte 2010 waren und ob der Ausstoß kontinuierlich gemessen werde, da sonst eine Verfolgung nicht möglich sei. Zudem will er wissen, ob es möglich sei, im Hafen anlegende Schiffe über Generatoren zu versorgen, damit diese ihre Motoren abstellen.

 

Herr Fresemann erklärt, man habe 2010 einen ersten Bericht aufgestellt. Beim Planen sei man jedoch auf viele Faktoren und Beteiligte angewiesen. Am Ziel 50% weniger CO2 auszustoßen, werde gearbeitet. Die Erreichung des Ziels sei dann machbar, wenn das Volkswagen Werk Emden zur „Blue Factory“ werde.

 

Herr Bongartz fragt, ob sich die Nutzung der werkseigenen Windenergieanlagen zeitnah auf die CO2 Bilanz auswirken werde.

 

Herr Docter antwortet, das Werk werde in Zukunft viel CO2 einsparen. Zudem erklärt er, dass die Möglichkeit, Schiffe im Hafen mit Strom zu versorgen, besprochen werde. Abschließend betont er, dass das Ziel dann realistisch zu erreichen sei, wenn alle großen Beteiligten mitmachten.

 

Herr Fresemann ergänzt, dass es grundsätzlich möglich sei, die Schiffe im Emder Hafen mit Strom zu versorgen, dieser werde aber in naher Zukunft aufgrund hoher Investitionskosten nicht realisiert werden können.

 

Herr Strelow erklärt, dass die Ziele stets ambitioniert sein sollten. Wichtig sei, dass der Bürger beteiligt werde. Zudem regt er an, dass der Klimaschutzmanager die KfW-Richtlinien nochmals erläutern sollte und dies auch dem Bürger nahe bringe. Zudem könne das Thema E-Mobilität erneut angesprochen werden.

 

Herr Docter erwidert, dass es bei der bauseitigen Erläuterung der KfW-Richtlinie und insbesondere bei kreditbezogenen Beratungen von Bürgern zu diesem Thema Kompetenzüberschneidungen geben könne. Darüber hinaus hätten die Stadtwerke Emden das Thema E-Mobilität im Fokus.